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Werk- und Dienstleistungsvertrag für Immobilienverkauf


| 13.12.2014 22:22 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Meine Frau und ich , haben vorschnell einen Werbevertrag für einen Hausverkauf unterschrieben. Das Haus wird seit ca. einem Jahr von einem Makler angeboten. Der Hausbesitzer ist die Mutter meiner Frau. Auf einer Messe wurden wir von dem Dienstleister (Werbeagentur) angesprochen und es wurde ein Termin bei Ihm im Büro vereinbart. Nach einem längeren Gespräch haben wir dann den Werk- und Dienstleistungsvertrag - vorschnell - unterschrieben. Noch am gleichen Abend informierte meine Frau Ihre Mutter und berichtete davon. Sie lehnte den Vertrag strikt ab und möchte diesen nicht. Am darauffolgenden Vormittag rief ich den Dienstleister an und sagte er solle den Vertrag rückgängig machen. Er sagte das ginge nur schriftlich und er wolle sich mit uns und meiner Schwiegermutter treffen und noch einmal mit uns Reden. Das war an einem Freitag und er wolle uns am Montag oder Dienstag anrufen. Da kein Telefonat stattgefunden hat, habe ich am Mittwoch den Vertrag schriftlich, per Einschreiben, storniert. Am Donnerstag war das Haus bereits im Internet beworben. Das Expose hat er mit den von dem Makler meiner Schwiegermutter abfotografierten Unterlagen erstellt. Bilder gibt es im Internet noch keine. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir von der Agentur nichts gehört. War es überhaupt rechtens, dass der Vertrag ohne Vollmacht der Schwiegermutter zu Stande gekommen ist. Hätte uns der Dienstanbieter nicht darauf hinweisen müssen, da er wusste das meine Frau und ich nicht die Hauseigentümer sind.
13.12.2014 | 22:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ein Dienstvertrag kann jederzeit gekündigt werden, zumal bereits eine Unmöglichkeit hinsichtlich der Vermarktung vorlag.

Ich biete Ihnen an, dass Sie mir den Vertrag zusenden. Ich werde Ihnen dann weitere Risiken/Fristen aufzeigen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



Nachfrage vom Fragesteller 13.12.2014 | 22:53

In der Überschrift des Vertrages steht WERBEVERTRAG und in Klammern Werk-und Dienstleistungsvertrag. Wie sieht es damit aus, da wir nicht Eigentümer des Gebäudes sind und den Vertrag auf unseren Namen abgeschlossen haben. Hätte doch eigentlich nur meine Schwiegermutter oder wir mit Vollmacht abschließen dürfen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2014 | 11:14

Sehr geehrter Fragesteller,

unabhängig der Bezeichnung sieht die Rechtsprechung den Vertrag als Dienstvertrag an, da eine Leistung geschuldet wird.
Eine anderslautende Bezeichnung ist bei der rechtlichen Einordnung unschädlich.

Verträge können grundsätzlich auch erst mal jede geschäftsfähige Personen abschließen, jedoch widerspricht es Treu und Glauben und führt in die Unmöglichkeit der Durchführung,wenn der Eigentümer gar keine Zustimmung gegeben hatte, der allerdings einzig und allein berechtigt gewesen wäre.

Sollte daher keine Vertragsstrafe vereinbart gewesen sein, wovon ich nicht ausgehe, und diese auch unwirksam wäre, brauchen Sie keine Konsequenzen fürchten.

Gerne können Sie mir aber noch den Vertrag zur Durchsicht zur Verfügung stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten,
schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.12.2014 | 14:55


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.12.2014
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