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Werde ich, wenn ich selbst kündige, vom Arbeitsamt gesperrt, wenn ich kündige?


| 11.11.2008 13:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

ich bin seit 5 Jahren bei meiner Firma angestellt, seit 2 Jahren im Erziehungsurlaub (mein Sohn wurde noch 2006 geboren). Nächsten Monat endet der Erziehungsurlaub. Nun habe ich erfahren, das meine Firma mich nicht in Teilzeit einstellen kann, wir sind nur 5 Angestellte und es geht nicht das ich nur Halbtags arbeite. Ich bin aber darauf angewiesen, da ich meinen Sohn allein erziehe und ihn vom KIGA abholen muß, meine Arbeitszeit würde aber bis 19 Uhr dauern. Mir bleibt also nichts anderes übrig als mich von der Firma zu trennen, werde ich unter diesen Umständen vom Arbeitsamt gesperrt wenn ich kündige?
Mein Chef sagt das er mich nicht kündigen darf, das ich erstmal anfangen muß wieder zu arbeiten und dann erst! Ich kann aber nicht anfangen,denn ich kann nicht so lange arbeiten?
Was soll ich tun? Darf ich selbst kündigen?
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihnen ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Grundsätzlich besteht aufgrund der Betriebsgröße ( nur fünf Angestellte) kein Anspruch auf eine Teilzeitstelle.
Weiterhin ist richtig, dass Ihnen der Arbeitgeber aufgrund der Elternzeit nicht kündigen kann. Eine Kündigung durch den AG ist erst nach Ablauf der Elternzeit möglich.

Eine Kündigung Ihrerseits wird eine Sperrzeit zur Folge haben,wenn kein wichtiger Grund für die Eigenkündigung von Ihnen dargelegt und bewiesen werden kann. Die Frage, ob ein wichtiger Grund vorliegt, ist ausschließlich anhand einer Abwägung aller Einzelumstände zu erfolgen und kann pauschal nicht beantwortet werden. Jedenfalls wäre es erforderlich, dass durch die Fortführung der Vollzeittätigkeit die Erziehung des Kindes gefährdet wäre. Grundsätzlich kann in ihrem Fall somit ein wichtiger Grund vorliegen, um die Sperrzeit zu verhindern. Hierfür sind Sie beweispflichtig.

Sollten Sie ohne vorherige Absprache mit der Agentur für Arbeit kündigen, wird diese in jedem Fall ein Sperrfrist verhängen gegen welche im Rahmen des Widerspruchsverfahrens vorgegangen werden müsste. Insofern empfehle ich Ihnen, eine mögliche Eigenkündigung vorab mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Agentur für Arbeit zu klären.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 13.11.2008 | 10:12


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