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Welche Strafen werden im behördlichen Führungszeugnis eingetragen?


13.12.2004 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Mir wird ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sowie versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Es ist wahrscheinlich, dass es zu einer Verurteilung kommt (zumindest, was die versuchte gefährliche Körperverletzung betrifft). Mein Führerschein wurde vorläufig entzogen.
Ich bin bisher nicht vorbestraft, noch habe ich Eintragungen im Verkehrsregister.
Ich möchte mich innerhalb des nächsten halben Jahres um eine Arbeitsstelle bei einer Behörde (öffentlicher Dienst, kein Polizeidienst) bewerben. Ich weiß, dass in ein Führungszeugnis, das von "privaten Arbeitgebern" verlangt wird, nur Strafen über 90 Tagessätze eingetragen werden.
Dazu jetzt meine Fragen:
Käme es bei mir zu einer Verurteilung über 90 Tagessätze, wann würde dieser Eintrag wieder aus dem Führungszeugnis gelöscht werden?
Wie verhält es sich bei einer möglichen Einstellung durch eine Behörde: Verlangt diese ein besonderes "behördliches Führungszeugnis" und welche Strafen würden darin eingetragen werden? Wann würden dort Eintragungen wieder gelöscht werden?
Wie lange stehen Strafen im BZR?
Kann ich nach einer Eintragung ins Führungszeugnis noch Visa für mögliche Auslandsaufenthalte beantragen?

Vielen Dank im voraus für Ihre Beantwortung





Sehr geehrter Ratsuchender,

Behörden erhalen ein Führungszeugnis der Belegart 0, also die ausführlichste Variante. Auch in dieser stehen keine Verurteilungen von nicht mehr als 90 Tagessätzen Geldstrafe oder von nicht mehr als drei Monaten Freiheitsstrafe.

Abhängig von der Art der Straftat erscheinen Einträge nicht mehr im Führungszeugnis: Bei Geldstrafe und bei Haft nicht über 3 Monaten nach drei Jahren, ansonsten nach fünf Jahren.

Was die Einträge im Bundeszentralregister angeht, so werden diese gundsätzlich erst drei Jahre nach Ihrem Tod entfernt, oder wenn Sie das 90. Lebensjahr vollendet haben.

Was die Erteilung von Visa angeht richtet sich das nach den Bestimmungen, die für das jeweilige Land gelten. Die Frage beurteilt sich also nicht nach deutschem Recht, sondern nach dem des jeweiligen Landes.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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