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Webshop - Bei Bestellung Rechnung oder Auftragsbestätigung


15.12.2009 12:31 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Sauer



Hallo,

ich möchte einen Webshop betreiben. Bei Bestellung eines Kunden wir automatisch eine Mail mit einer PDF-Rechnung verschickt.
Diese enthält den Hinweis, dass nach Zahlungseingang die Ware gemäß den im Angebot angegebenen Lieferfristen geliefert wird.
Ist das so in Ordnung?
Oder ist es besser eine Auftragsbestätigung mit Angaben zum Produkt und Preis mit den Bankdaten per Mail zu verschicken und die Rechung / Lieferschein (mit dem Hinweis: Rechnungsdatum = Lieferdatum) mit der Ware zu verschicken (nicht per Mail).

Vielen Dank für die Antwort


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes:

Empfehlen würde ich Ihnen folgende Vorgehensweise:

Nachdem die Bestellung bei Ihnen eingegangen ist, sollte Ihr System eine Eingangsbestätigung an den Kunden schicken, die auch gerne die Bankdaten und evtl. auch schon eine Rechnung beinhalten kann, also zur Zahlung auffordern sollte.

Es sollte unbedingt ein Hinweis aufgenommen werden, dass ein Kaufvertrag erst durch den erfolgreichen Zahlungseingang und die Versendung der Ware durch Sie zustande kommt, also die Bestellung des Kunden ein Vertragsangebot ist, welches erst durch Versendung der Ware durch sie tatsächlich angenommen wird, erst dann wären Sie dann zur Lieferung verpflichtet. Auch wäre eine Annahme unter der Bedingung der Warenverfügbarkeit möglich.

Insbesondere sollte Sie darauf achten der versendeten Ware eine umfassende Widerrufs- und Widerrufsfolgenbelehrung beizulegen bzw. in die automatisch versendeten Mails die Belehrungen aufnehmen.

Die von Ihnen zu verwendeten Textbausteine könnte ich Ihnen im Rahmen der Funktion Direktanfrage gerne erstellen bzw. vorhandene auf rechtliche Fehler überprüfen. Gerne können Sie mich über die angegebenen Daten kontaktieren.

Mit freundlichem Gruß

Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2009 | 14:31

Hallo Herr Sauer,

ich habe das noch nicht ganz verstanden.

Zurzeit schicke ich automatische eine im Mail. Im Text bedanke ich mich für den Einkauf, liste kurz die Produkte und Preise auf und außerdem im Mailtext ist die Widerrufsbelehrung (nicht als Anhang) enthalten.

Als Anhang sende ich dein Detail PDF-Rechnung mit den Bankdaten. Das Dokument heißt Rechnung. Ich weise daraufhin, dass die Ware nach Zahlungseingang geliefert wird.

Ist dieses Verfahren so in Ordnung? Kann ich zu dem Zeitpunkt schon eine Rechnung verschicken?
Muss ich das Lieferdatum anders angeben?
Ich habe bei anderen Webshops die Formulierung gelesen, „das Rechnungsdatum entspricht dem Lieferdatum“. Was sagt diese Formulierung aus?

Viele Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2009 | 15:20

Die Verfahrensweise ist juristisch schon in Ordnung, auch das mit dem Datum.

Ich bitte Sie aber, micht telefonisch zu kontaktieren, damit ich Ihnen das mit dem Hinweis auf "Vertrag kommt erst mit Versendung zustande" besser erklären kann.

Viele Grüße

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