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Wasserschadenim Gebäude


09.12.2013 12:20 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von



Bitte um Ideen zur Hilfe !
ich versuche es genau zu berichten. Doppelhaus. Oben eine Wohnung und darum auch unten eine. Oben war es eine Erbengemeinschaft., die durch Verkauf aufgelöst wurde. Der alte Besitzer hatte aber nach dem Verkauf noch 3,5 Monate die Wohnung in seinemm Besitz. Nur er hatte den Schlüssel zu der Wohnung und das war ihm sehr wichtig. Vorher hatte er den Käufer die Wohnung nicht gezeigt. Nach 1,5 Monten nach dem Verkauf ist der Durchlauferhitzer kaputt gegangen und das Wasser lief nach unten ! Nach langem Hin und Her hat er dann die Wohnungstür offen gelassen, den Schlüssel hatte er aber.
Ein 100 Jahre altes Haus ! Die Zwischendecke ist aus Erde ! Die Decke musste runter !Es wurde aber gewartet eine weile, ob er nicht mithilft, was aber nicht der Fall. Es stellte dann auch heraus, dass auch durch die Dusche und Badewanne Wasser in die Zwischendecke durchkam. Es war auch eine Firma, die dann die neue Zwischendecke herstellte.
Oben das Bad musste aber noch komplett neu gemacht werden. Unten blieb es noch unrenoviert wegen Gutachter ..... Es war ja nun schon warm, was auch sein musste, denn unten wohnen auch 3 behinderte junge Menschen. Alles ist als Bildmaterial festgehalten worden. Es wird uns angeblich nichts nützen ! Man kann auf den Bildern alles sehr gut sehen und erkennen. Auch der Deckendurchbruch ist sofort erkennbar.
Das mit dem Gutachter dauerte über ein Jahr bis sie dawaren.
In der Zeit hat der neue Besitzer oben das Bad machen lassen ! Es waren zwei Gutachter vom Gericht. Der eine hat gar nichts gemacht, weil für ihn alles in Ordnung ist. Der andere hat aber den Schaden begutachtet und zu einem Ergebnis gekommen. Das will der Gegenseite nicht anerkennen , sondern halten zu dem , der nichts gemacht hat. Die Gutachter waren übrigens gleichzeitig da.und vom Gericht eingesetzt.
Die Gutachter haben die Bilder nicht angesehen, da sie es nicht dürfen. Die Bilder sind aber dem Gricht zugesendet worden.
Der Schaden wurde der Versicherung sofort gemeldet und sie haben damals ihren Gutachter losgeschickt, der feststellte, dass es sich um eigenen Schaden handelt, da nicht richtig geheizt wurde. Der Verkäufer hatte sogar zwei dachfenster abgenommen und eine Plane draufgezogen, so dass man es nicht mal von draußen erkennen konnte, dass die Fenster fehlen.
Den Durchlauferhitzer brachte der Gutachter der Versicherung zu einem Klempner,d er dann Frostschaden festgestellt haben will. Es wurde nach dem Gerät gefragt,aber der Klempner gab es nicht her, weil er es noch nicht darf. Es wurde ihm gesagt, dass das Gerät zurück kommmen soll. Nach ein paar Moneten hieß es, es wollte wohl keiner, er hats entsorgt !!!
Die Frage ist jetzt, was ist das Gutachten wert ? Können die Bilder vor dem Gricht gewertet werden ? Kann man es Menschen , besonders Kranken , zugemutet werden, dass sie in einer Wohnung ohne wärmenden Zwischendecke leben . es bedeutet aus staub ! Die Decke so zu lassen , hätte noch Schimmel bedeutet.Oder ist es auch falsch. ?
Nun haben wir versucht vieles alleine hinzukrigen, da das Geld fehlt. Dem Schreiber ist dadurch die Gesundheit hin, aber das spielt keine Rolle, das wissen wir. Dürfen wir auf das Gutachten berufen? Oder müssen wir alle Kosten zusammenrechnen und was dürfen wir für unsere Arbeit anrechnen ?
Bitte dringend um Ihren Rat.
Danke !!!
09.12.2013 | 14:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt André Meyer

Ergänzung vom Anwalt 09.12.2013 | 15:50

Sehr geehrte Fragestellerin,

leider wurde Ihnen nicht der gesamte Text angezeigt, da irgendetwas in dem Übermittlungsvorgang schief gegangen ist. Dies bitte ich zu entschuldigen.

Sollte der Wasserschaden aus der oberen Wohnung heraus entstanden sein, ist der Eigentümer oder auch Mieter für die hieraus entstandenen Schäden ersatzpflichtig. Dies ist nunmehr auch dann der Fall, wenn den Schädiger kein Verschulden trifft. So hat der BGH in einem kürzlich veröffentlichen Urteil vom 25.10.2013 entschieden, in dem es heißt:

„Wird die Nutzung des Sondereigentums durch rechtswidrige Einwirkungen beeinträchtigt, die von im Sondereigentum eines anderen Wohnungseigentümers stehenden Räumen ausgehen, kann dem betroffenen Wohnungseigentümer ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zustehen; das gilt auch im Verhältnis von Mietern solcher Räume."

Es kommt demnach nicht mehr darauf an, ob der Wasseraustritt für den Eigentümer der oberen Wohnung ersichtlich war. Dies erhöht für Sie die Chancen, die Schäden ersetzt zu bekommen. Es wird daher vermutlich auch nicht mehr auf den nunmehr nicht mehr vorhandenen Erhitzer ankommen, da ja fest zu stehen scheint, dass der Wasserschaden selbst aus der oberen Wohnung resultiert. Ob vor dem Hintergrund der neuen BGH-Entscheidung, auch die Gutachten anders zu bewerten sind, lässt sich nicht ohne genaue Kenntnis des gesamten Sachverhalts sagen.

Mir ist auch nicht ganz klar, in welcher Weise Sie selbst an dem Schaden mitgewirkt haben sollen. Wenn Sie schreiben, dass Ihnen falsches Heizverhalten angelastet wird, erschließt sich mir nicht, wie dies bei der Schadensursache mitgewirkt haben soll. Sofern es „nur" um die Trocknung geht, müssten Sie zumindest wegen der erhöhten Heizkosten einen Ersatzanspruch haben.

Sollten Sie nicht Eigentümer, sondern Mieter sein, können Sie sich ohnehin an Ihren Vermieter halten. Dieser ist nämlich dafür verantwortlich, dass die Wohnung in einem mangelfreien Zustand ist.

Sofern Sie gegen das Gutachten vorgehen wollen, müssen Sie bei Gericht die Einholung eines neuen Gutachtens beantragen. Dies wird der Richter jedoch nur dann tun, wenn Sie gute Gründe vortragen.

Solche können sein:
1. dass der Gutachter nicht neutral ist,
2. das Gutachten ergänzungsbedürftig bzw. unvollständig ist oder
3. mehrere Gutachten vorliegen, die sich (teilweise) widersprechen.

Es bestehen daher Anknüpfungspunkte dafür, dass ein neues Gutachten erstellt oder das alte erweitert werden muss.

Dies kann aber, wie gesagt, nur dann abschließend beurteilt werden, wenn der gesamte Sachverhalt bekannt ist. Sie sollten daher einen Anwalt hiermit beauftragen. Sollten die Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen, können Sie auch Prozesskostenhilfe beantragen. Bei Bewilligung hätten Sie die eigenen Anwaltskosten nicht mehr zu tragen. Einen Ausgleich für die von Ihnen selbst aufgeopferte Zeit und Ihre Mühen können Sie allerding nicht verlangen. Einen solchen Anspruch erkennen die Gerichte in der Regel nicht zu.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich bitte nochmals um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.



Mit freundlichen Grüßen,


A. Meyer
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