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Was muss die Versicherung zahlen, was nicht?


| 12.07.2011 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Guten Tag,
ich habe mein Flachdach sanieren lassen (bzw. ich wollte). Während der Sanierung des Flachdaches entstand ein Wasserschaden (Wasser wurde eingetragen). Dieses befindet sich heute noch in der Konstruktion. Nach einem Termin mit der Versicherung, erkannte diese den Schaden an und wies darauf hin, dass der Handwerker alles zu entfernen hätte, damit der Schaden repariert werden könnte. Anschliessend müsste der Handwerker das Dach wieder so wie vorher wiederherstellen. Wer diese Kosten zu tragen hätte kann ich nicht sagen (Versicherung, Handwerker?). Folgende Probleme:
1)der Handwerker ist wahrscheinlich insolvent und nimmt keine Termine wahr (Nachbesserung etc.).
2)Die Konstruktion ist nach einem von mir in Auftrag gegebenem Gutachten, fehlerhaft und kann so nicht bleiben, d.h. diese Konstruktion nach Reparatur wiederherzustellen macht keinen Sinn.

Meine Fragen hierzu:
1) Für welche Kosten muss die Versicherung aufkommen?
2) Wenn ich nun den Abbau der Konstruktion bezahle damit repariert werden kann, wer bezahlt den Wiederaufbau?
3) Gäbe es die Möglichkeit die Gebäudeversicherung für den Wasserschaden "anzuzapfen", falls die Versicherung des Handwerkes "ausfällt"?
4) Rechtsanwaltskosten, Kosten für Schadensgutachten?
5) Gibt es weitere Möglichkeiten? Härtefälle etc.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

1) Für welche Kosten muss die Versicherung aufkommen?
Aufgrund ihrer Darstellung ich gehe ich davon aus, dass sie die Versicherung des Handwerkers meinen. Diese muss für alle Schäden aufkommen die an ihrem Haus durch die mangelhafte Arbeit entstanden sind. Nicht aufkommen wird die Versicherung für das Gewerk selbst, da dies eine Frage der Gewährleistung ist.

2) Wenn ich nun den Abbau der Konstruktion bezahle damit repariert werden kann, wer bezahlt den Wiederaufbau?
Den Wiederaufbau müsste die genannte Versicherung bezahlen, weil es sich nicht um einen Schaden am Gewerk selbst handelt.

3) Gäbe es die Möglichkeit die Gebäudeversicherung für den Wasserschaden "anzuzapfen", falls die Versicherung des Handwerkes "ausfällt"?
Sofern es sich um eine Bauversicherung handelt, zahlt diese nur, wenn der Schädiger nicht festzustellen ist. Hier ist der Schädiger (= Handwerker) aber erkennbar und festzustellen.

4) Rechtsanwaltskosten, Kosten für Schadensgutachten?
Die Kosten für den Anwalt und den Sachverständigen sind Kosten, die der Handwerker bzw. seine Versicherung zu tragen hätten, weil ihr Eigentum beschädigt wurde.

5) Gibt es weitere Möglichkeiten? Härtefälle etc.
Wenn Sie damit meinen, andere Geldquellen anzapfen zu können, so dürfte es diese nicht geben. Dies auch deshalb, weil sie letztlich einen Anspruch gegen den Handwerker und seine Versicherung haben.


Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2011 | 16:44

zu 2) Da das Gewerk so aber nicht funktionabel ist, machte es ja eigentlich keinen Sinn dieses wiederherzustellen. Soll ich trotzdem darauf bestehen? Halten Sie es für möglich, dass die Versicherung auf die Zahlung eines Betrages xy eingeht, mit welchem ich dann das Dach "richtig" wiederherstellen könnte?
zu4) es handelt sich um eine Betriebshaftpflichtversicherung (Standart). Sie schreiben der "Handwerker bzw. die Versicherung". Was ist wenn der Handwerker insolvent/zahlungsunfähig ist, muss dann die Versicherung übernehmen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.07.2011 | 09:37

Sehr geehrter Fragesteller,

besten Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

zu 2)
Da das Gewerk so aber nicht funktionabel ist, machte es ja eigentlich keinen Sinn dieses wiederherzustellen. Soll ich trotzdem darauf bestehen? Halten Sie es für möglich, dass die Versicherung auf die Zahlung eines Betrages xy eingeht, mit welchem ich dann das Dach "richtig" wiederherstellen könnte?

Antwort:
Es müsste natürlich dem Stand der Technik hergestellt werden, das ist klar. Sie könnten auch Schadensersatz verlangen und dann den Betrag so verwenden, wie Sie das für richtig halten.


zu4) es handelt sich um eine Betriebshaftpflichtversicherung (Standart). Sie schreiben der "Handwerker bzw. die Versicherung". Was ist wenn der Handwerker insolvent/zahlungsunfähig ist, muss dann die Versicherung übernehmen.

Antwort:
Natürlich müsste die Versicherung zahlen, das ist doch völlig unabhängig von der Vermögenslage des Handwerkers.

Ihnen kann ich bei dieser Sachlage nur dringend raten, einen Anwalt einzuschalten.

Ich hoffe, ich habe damit Ihre Nachfrage beantworten können und würde mich über eine gute Bewertung freuen, andernfalls müssten Sie sich einfach nochmals melden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.07.2011 | 16:22


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