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20.12.2016 14:15 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Ich habe vor ca 8 Wochen einen Drucker mit Zubehör (zusätzliche Papierkasette) bei einem Unternehmen bestellt. Der Drucker wurde innerhalb kurzer Zeit geliefert, der Papierkasette war jedoch nicht dabei. Das hab ich dem Verkäufer umgehend mitgeteilt. Dieser schrieb mir anfangs, dass er das Problem zeitnah lösen will. Im Verlauf kam es auf Nachfrage nach dem Stand zu immer neuen Ausreden des Verkäufers. Zuerst war die Aussage, dass das Transportunternehmen vergessen hat, den 2. Teil auszuliefern. Danach musste er erstmal mit dem Lager alles besprechen. Hierauf wollte der Verkäfer eine Fotographie des Kartons mit der Sendungsnummer und dem Aufdruck, welchen er umgehend bekam. Auf erneutes Nachfragen kam die Antwort, dass der Druckerhersteller jetzt die Seriennummer bräuchte, da hier irgendetwas nicht stimmt. Auch diese wurde dem Verkäufer umgehend zugestellt. Mein Zubehör bekam ich jedoch bis jetzt immer noch nicht. Aufforderung und Mahnung haben bisher nichts bewirkt. Was kann ich tun?
Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern eine ordnungsgemäße Mahnung vorliegt (was so nicht überprüft werden kann, könnten Sie nach §§ 434, 437 BGB den Rücktritt des Vertrages erklären und die von Ihnen verauslagten Gelder zurück verlangen.


Dieser Rücktritt ist hinsichtlich der zusätzlichen Papierkassette problemlos (wenn eben die Mahnung ordnungsgemäß ist, Sie also eine angemessen Frist zur Nachbesserung unter Androhung der Durchsetzung Ihrer Gewährleistungsrechte) gesetzt haben.

Der Rücktritt auch für den Drucker ist dann möglich, wenn man die Kassette als gleichwertige Teillieferung und nicht nur als untergeordnetes Zubehör ansehen kann, was sich nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht beurteilen lässt.


Ist es aber nur ein untergeordnetes Zubehörteil, wird man den Rücktritt des Druckers nicht erklären können.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg
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