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WEG Umlageschlüssel


| 19.12.2016 05:37 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



In einer Teilungserklärung heißt es im
§ 11
Soweit kein anderer Verteilungsschlüssel bestimmt ist, werden Lasten und Abgaben, sowie Bewirtschaftungskosten von den Wohnungseigentümern im Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile getragen.

Im Weiteren:
"Die Vergütung des Verwalters richtet sich nach der Anzahl der Wohnungseigentumsrechte."

Kann ich davon ausgehen, dass der Umlageschlüssel die Miteigentumsanteile
zugrunde legen muss und nicht durch anderslautende Festlegung im Verwaltevertrag abgeändert werden kann?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben Recht, dass eine verwaltervertragliche Regelung die Regelung in der Teilungserklärung nicht abändern kann.

Dafür bedarf es einer Vereinbarung oder eines Beschlusses nach § 16 Abs. 3 WEG.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.12.2016 | 09:28

Kann ich davon ausgehen, dass in diesem Fall der Umlageschlüssel die Miteigentumsanteile zugrunde legen muss?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.12.2016 | 09:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja.

Wenn es nicht einen abweichenden Beschluss gibt.

Diese Einschränkung muss ich machen, da ich die Beschlusslage nicht kenne.
Schauen Sie bitte in die Beschlusssammlung.


Die Regelung in der Teilungserklärung gibt die gesetzliche Regelung wieder:
§ 16 Abs. 2 WEG: "Jeder Wohnungseigentümer ist [...] verpflichtet, [...] die Kosten der [...] Verwaltung [...] nach dem Verhältnis seines Anteils [...] zu tragen."

§ 16 Abs. 3 WEG: "Die [...] [E]igentümer können abweichend von Absatz 2 durch Stimmenmehrheit beschließen, dass [...] die Kosten der Verwaltung [...] nach einem anderen Maßstab verteilt werden, soweit dies ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht."

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.12.2016 | 17:15


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