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WEG Gemeinschaftsabrechnung 'Sonderkosten' i.H.v. 505,75 (Malerkosten)


19.04.2017 20:44 |
Preis: 38,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Die Verwaltung von Eigentumswohnungen erfolgt durch Beschluss der Eigentümerversammlung.


Betr.: Zahlungsverpflichtung von "Sonderkosten" i.H.v. 505,75 (Malerkosten)

Ist es im folgenden Fall möglich und sinnvoll die Zahlung der "Sonderkosten" in einer WEG zu verweigern?.

Lt. Gesamt- und Einzelkostenabrechnung 14.3.17 ist ein Betrag "Sonderkosten" 505,75 (Malerarbeiten) aufgeführt.

Es wurde auf der WEG-Versammlung 2016 beschlossen, an den Aussenfenstern und Balkontüren Malerarbeiten zu Lasten der betroffenen Sondereigentümer vorzunehmen.

Lt. Teilungserklärung sind die Sondereigentümer für die Aussenfenster- und Türen zuständig.

Ich habe einen Auftrag weder erteilt -noch autorisiert, sondern er ist sozusagen über meinen Kopf von der Verwalterin veranlasst worden. Ich fühle mich überrumpelt und mein Vertrauen in die Verwalterin ist schwer erschüttert.

Urlaubsbedingt war ich auf beiden WEG-Versammlungen 2016 u. 2017 weder anwesend noch vertreten.

Es war mir ausserdem nicht klar, wer Betroffener ist -u. wer nicht. Von 18 Eigentümern sind 12 mit ähnlichen Kosten betroffen. Ich habe meine Fensterrahmen und Balkontür im Sommer 2016 vorsorglich selbst gestrichen. Der Balkon wurde dann ohne mein Wissen und Zustimmung und auch ohne Kostenvoranschlag vom Malerbetrieb nochmals gestrichen. Und das zu überhöhten Kosten, wie ich finde. (für ca. 5 qm Malfläche)

Ich benötige sinnvolle, vernünftige und weiterführende Hinweise oder eine Empfehlung, wie ich damit umzugehen habe und ob rechtliche Schritte sinnvoll sind. Ich weiss, dass guter Rat teuer ist und wenn die Change als infaust anzusehen ist, zahle ich lieber die geforderten 505,75 samt Beratung des RA und das ohne mit der Wimper zu zucken.

Mit freundlichen Grüßen
19.04.2017 | 21:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1
Die Verwaltung erfolgt duch die Wohnungseigentümergemeinschaft (§ 11 WEG). Es entscheidet die Wohnungseigentümerversammlung (§ 23 WEG), und zwar durch Mehrheitsbeschluss (§ 25 WEG).

Solche Mehrheitsbeschlüsse sind nach Ihrer Schilderung getroffen worden. Dass Sie selbst nicht teilgemommen haben, ist dann unbeachtlich. Bei Verhinderung hätten Sie jemand zur Stimmabgabe bevollmächtigen und auch Weisungen zur Stimmabgabe erteilen können.

2.
Die Verwalterin hat mit der Beauftragung des Malermeisters nur den Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung ausgeführt, wozu sie nach § 27 Abs. 1 Nr. 1 WEG berechtigt und verpflichtet war. Sie sind zur Kostentragung verpflichtet (§ 16 WEG).

3.
Zuständig für die Malerarbeiten an den Außenseiten war sicher die Wohnungseigentümerversammlung und nicht der einzelne Wohnungseigentümer.

4.
Nach Sachlge haben Sie wohl keine rechtliche Handhabe, mit Aussicht auf Erfolg gegen die Belastung mit den entstandenen Kosten zu wehren.

Sie sollten daher zahlen.

Ich bedauerere, Ihnen keine günstigerere Nachricht geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

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