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Vorzeitige Kündigung eines Werbevertrages


09.12.2014 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Hallo,
ich habe am 21. Oktober 2014 einen Werbevertrag abgeschlossen, weil ich meine Eigentumswohnung so schnell wie möglich verkaufen wollte. Es ist mir empfohlen worden einen Werbepaket mit einem einmaligem Grundpreis plus Werbepreis für 24 Monate abzuschließen. Ich habe mich auch gleichzeitig verpflichtet eine Sicherheit abzuschließen, in meinem Fall eine Eintragung im Grundbuch, damit die Firma das Geld auf jeden Fall bekommt wenn die Wohnung verkauft wird. Nun ist es etwas dazwischen gekommen, ich möchte die Wohnung nicht mehr verkaufen. Ich habe mein Vorhaben auch der Werbeagentur mitgeteilt und es ist mir gesagt worden, dass ich kündigen kann aber muss auf jeden Fall den Grundpreis (was nicht billig ist) und den anteiligen Werbepreis für 2 Monate auf jeden Fall bezahlen, da geht kein Weg vorbei. Es würde mich interessieren ob das so richtig ist. Beim Abschluss ist mir gesagt worden, dass es keine 14-tägige Widerrufsrecht besteht weil der Vertrag ab sofort so wie es ist besteht. Ich habe mich aber auch viel mehr erhofft von so eine Internet-Werbung, also mehr Resonanz bei den evtl. Käufer. Es hat sich bis jetzt aber nur eine Kunde gemeldet ohne richtige Interesse und sonst niemand mehr. Jetzt habe ich einen großen Problem und frage Sie: wie kann ich aus diesem Vertrag raus ohne so viel Geld zu zahlen? Ist es überhaupt möglich? Für einen Antwort würde ich mich sehr freuen.
Sehr geehrte Fragestellerin,

nach Ihrer Schilderung sehe ich für Sie keine Möglichkeit den Vertrag ohne Zustimmung des Vertragspartners vorzeitig beenden zu können.

Da Sie sich für 24 Monate vertraglich verpflichtet haben und nach Ihrer Schilderung kein Widerrufsrecht besteht, was aufgrund Ihrer Schilderung jedoch von hier nicht geprüft werden kann, müssen Sie den Vertrag vollständig erfüllen, wenn Sie nicht auf das Angebot des Vertragspartners eingehen wollen.

Selbst wenn das Widerrufsrecht bestanden hätte, wäre jetzt, eine richtige Belehrung vorausgesetzt, der Widerruf nicht mehr möglich, da die Widerrufsfrist inzwischen abgelaufen ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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