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Vorwurf des Ladendiebstahls


21.10.2004 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



War am 14 Oktober in einer Drogerie einkaufen. Kaufte ein paar Kleinigkeiten und habe alles korrekt bezahlt.Die Kassiererin verließ Ihr Kassenhaus und stand auf um Ware in die Regale aufzufüllen.Ich bemerkte das ich die Sachen nicht alle tragen konnte und nahm mir eine leere Kiste die auf dem Boden stand und trug damit meine Ware aus dem Laden.Ca. 30 Minuten später klingelte es an der Haustür und 2 Zivilpolizisten stellten sich vor und fragten ob sie reinkommen könnten.Sie sahen die leere Kiste noch in meiner Küche stehen( immer noch mit eingekaufter Ware)und sagten gleich das das ja das Objekt der Begierde wäre. Die Drogerie Filialleiterin hatte mich wohl beim Verlassen des Maktes beobachtet und gesehen das ich die Kiste in der Hand trug. Es war eine Sektkiste und sie behauptet nun die Kiste wäre noch voll mit Sekt gewesen.Sie hatte sich meine Autonummer aufgeschrieben und die Polizei informiert. Ihre Kollrgin behauptet das Gleiche, und nachdem die Polizei die Leere Kiste bei mir gesehen hatte, war sie auch davon überzeugt.Und nun fehlen dem Laden ausgerechnet diese 6 Flaschen. Mußte heute zur Vernehmung zum Revier, war auch da und habe meine Aussage gemacht. Der Polizist sagte wieder, das mir das doch eh keiner glauben wird und das ich es leiber zugeben sollte. Ich bekomme jetzt Panik das ich für etwas bestraft werde, das ein Anderer entwendet hat.Dazu kommt das ich kein Zeuge bei mir hatte, die Mädels aus dem Laden aber zu zweit gegen m mich aussagen.Der Warenwert liegt bei ca, 25 Euro und ich bin nicht vorbestraft.Was kann schlimmsten falls auf mich zukommen? Kennen Sie Ähnliche Fälle?
Eingrenzung vom Fragesteller
21.10.2004 | 16:51

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Bei dem Sachstand wie Sie ihn schildern ist davon auszugehen, dass gegen Sie eine Anklage, wahrscheinlicher jedoch ein Strafbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls erlassen werden werden könnte. Da es sich jedoch bei dem angeblich entwendeten Warenwert lediglich um 25,00 € handelt wäre eine Verfolgung der Tat ausschließlich dann möglich, wenn die Drogerie gegen Sie bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft ausdrücklich Strafanzeige erstattet hat. Denn bei dem Diebstahl geringwertiger Sachen handelt es sich um ein Antragsdelikt (§ 248 a StGB).

Sofern ein solcher Strafantrag nicht gestellt werden würde, würde die Tat gegen Sie auch nicht verfolgt werden. Ob dies der Fall ist ergibt sich aus der Ermittlungsakte, welche von einem Rechtsanwalt eingesehen werden kann.

Gegen einen Strafbefehl könnten Sie innerhalb von zwei Wochen nach dessen Zustellung Einspruch erheben bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat (§ 410 StPO). Sofeern dies nicht gemacht wird würde der Strafbefehl rechtskräftig werden und käme damit einem rechtskräftigen Urteil gleich. Im Falle eines Einspruchs bzw. Erhebung einer Anklage käme es zu einer Hautpverhandlung vor dem Gericht in welcher - sofern ein Geständnis nicht abgelegt wird - eine Beweisaufnahme durchgeführt wird. In dieser Beweisaufnahme werden die Zeugen, welche Angaben zu der verdächtigen Tat machen können, angehört. Sofern die Angaben der beiden Angestellten glaubhaft wären und sie beide bekunden würden gesehen zu haben wie sie mit sechs Sektflaschen den Laden verlassen haben und in dem Geschäft sechs unbezahlte Flaschen abhanden gekommen sind ist es höchstwahrscheinlich, dass es zu einer Verurteilung kommen würde.

Sie geben an noch nicht vorbestraft zu sein. Sofern Sie strafrechtlich noch gar nicht in Erscheinung getreten sind würde die Strafe im Falle einer Verurteilung überschaubar bleiben. Nach Ihren Angaben und ohne Vorbelastungen ist mit einer Geldstrafe zu rechnen, welche sich etwa bei 30 Tagessätzen - je nach Gerichtsort - bewegen würde. Die Höhe des Tagessatzes würde sich nach der Höhe Ihres monatlichen Einkommens richten. Im Falle von Sozialhilfe beispielsweise liegt der Tagessatz im Bereich Hannover etwa bei 11,00 €.

Sofern ein Geständnis in Betracht kommen und abgegeben wird müsste dies im Rahmen der Strafzumessung strafmildernd berücksichtigt werden.

Grundsätzlich ist es immer zu raten, zunächst die Ermittlungsakte von einem Rechtsanwalt einsehen zu lassen, damit dieser die Sach- und Rechtslage prüfen und abschließend beurteilen kann um so die beste Verteidigungsstrategie zu wählen. Insofern bin ich Ihnen auf entsprechende telefonische Nachfrage natürlich gerne behilflich.

Ich hoffe, Ihnen mit den vorstehenden Angaben geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichem Gruß´

Zimmermann
Rechtsanwältin
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