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Vorwurf: bei "rot" über Ampel gefahren


13.12.2004 09:35 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Ich bin gestern von der Verkehrspolizei angehalten worden.
Der Polizist behauptete, dass ich über "rot" gefahren sei und sein Kollege, der mit in seinem Fahrzeug saß, hätte es gesehen.
Ich war leider allein im Fahrzeug und habe keinen Zeugen. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht bei "rot" über die Ampel gefahren bin. Ich fand es eine Riesenfrechheit ein Papier unter die Nase gehalten zu bekommen mit den Worten: "Sie können hier unterschreiben. Nehmen Sie den Vorwurf an?"
Ich habe gesagt:"Gar nichts werde ich Ihnen unterschreiben. Ich werde mir einen Anwalt nehmen."
Ich habe noch keinen Punkt auf meinem Flensburger Punktekonto.

Kann man mich so willkürlich beschuldigen?
Wie kann ich mich wehren?
Mit was für einer Strafe habe ich im schlimmsten Falle zu rechnen?
Sehr geehrter Anfragender,

vor Gericht wird die Zeugenaussage von zwei Polisten üblicherweise nicht als willkürlich, sondern als glaubwürdig eingestuft.

Die Frage, was Ihnen im schlimmsten Fall droht hängt davon ab, wie lange (in Sekunden) die Ampel bereits rot gewesen sein soll. Für die Messung kommt es u.a. auch darauf an, ob es sich um einen "Zufallsfund" der Polizisten handelte oder ob diese bewusst auf Rotlichtsünder gewartet hatten.


Als Fahrzeugführer rotes Wechsellichtzeichen oder rotes Dauerlichtzeichen nicht befolgt -> 50 EUR

mit Gefährdung oder Sachbeschädigung 125 EUR Fahrverbot 1 Monat

bei schon länger als 1 Sekunde andauernder Rotphase
125 EUR + Fahrverbot 1 Monat

mit Gefährdung oder Sachbeschädigung
200 EUR + Fahrverbot 1 Monat

Eine ganz brauchbare Aufstellung zu diesem Thema finden Sie hier:

http://www.burhoff.de/rspr/inhalt/verkehr.htm#AllgemeinesTatsächlicheFeststellungen

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -


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