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Vorsteuerabzug aus anteilig betrieblich genutztem EFH


29.04.2006 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden


Guten Tag,

verunsichert durch Gerüchte suche ich nach Rechtssicherheit für folgenden Sachverhalt:

Ein Unternehmer (Einzelgesellschaft) möchte dieses Jahr noch Bauherr werden, es soll ein freistehendes EFH schlüsselfertig errichtet werden. 30% werden als Eigenkapital des Unternehmers einfliessen, der Rest soll finanziert werden. In diesem EFH sollen ca. 20-25% der Wohnfläche betrieblich als Büro genutzt werden, ohne daß es hierfür einen separaten Anbau gäbe (kein separater Grundbucheintrag geplant). Die Abrechnung erfolgt stückeweise nach Fertigstellung der einzelnen Gewerke in ca. 20 Teilbeträgen.

Fragestellung:
a) Wie verhält es sich mit der MwSt.? Ist es zutreffend, daß die GESAMTE MwSt. aus den Rechnungsstellungen ALLER Gewerke zunächst als Vorsteuer betrieblich geltend gemacht werden kann? Es wurde von Dritten berichtet, daß evtl. der MwSt. Anteil der privat genutzten Wohnfläche über einen Zeitraum von 10 Jahren an das Finanzamt zurückgeführt werden muss/kann.

b) In Bezug auf die bevorstehende MwSt. Erhöhung stellt sich die Frage, ob alle Gewerke die in 2006 fertiggestellt werden auch mit 16% versteuert werden oder es zu einer Nachbelastung kommen kann, wenn das Haus insgesamt erst in 2007 fertiggestellt werden sollte?

c) Gibt es eine Vorgehensweise, die aus Sicht des Bauherrn eine Steuerersparnis bringen könnte und zu diesem Zweck berücksichtigt werden sollte?

29.04.2006 | 19:29

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage!

Wenn Sie das Haus und das Grundstück dem Unternehmen zuordnen, so ist die gesamte Vorsteuer abziehbar.

Der privat genutze Teil ist in der Tat über zehn Jahre im Rahmen einer sogenannten Wertabgabe umsatzsteuerlich relevant, d.h. die USt. ist in entsprechender Höhe zu entrichten.

Für die Höhe der USt ist bei Hausbauten, die Werkleistungen darstellen, der Zeitpunkt der Abnahme relevant. Also wenn Abnahme vor dem 1.1. -> 16 %, danach 19 %. Es können auch Teilleistungen abgenommen werden.

Es wäre erwägenswert, möglichst viele Teilleistungen vor dem 1.1. abzunehmen. Jedoch sollten Sie hierzu dringendst Ihren Steuerberater aufsuchen, da hier einige Fallstricke existieren, zu deren Darstellung dieses Forum und der Einsatz nicht geeignet sind.
Selbstverständlich ist auch meine Kanzlei gerne bereit, hier beratend tätig zu werden (kontakt@rechtsanwalt-weber.eu).

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


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