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Vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung im Insolvenzverfahren?


18.11.2012 13:59 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Der Insolvenzverwalter einer völlig überschuldeten GmbH verkauft die verbliebenen Assets der Gesellschaft für 100 Teuro an einen Investor, der die Gesellschaft unter neuer Firmierung fortführt. Die insolvente GmbH wird gelöscht.
1 Monat nach Gründung der Auffanggesellschaft erhöht der Investor das Stammkapital um 130 Teuro.
Ist dies rechtskonform oder liegt ein Delikt vor, indem der Insolvenzverwalter die Gläubiger geschädigt hat? Kann der Deal angefochten werden?
Achtung Archiv

Diese Antwort ist vom 18.11.2012 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.

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18.11.2012 | 16:58

Antwort

von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA
999 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Vorgehensweise des Insolvenzverwalters ist durchaus legitim und üblich. Aufgrund der Vorgaben der Gläubigerverammlung ist der Insolvenzverwalter sogar verpflichtet die Assets zu verkaufen, wenn er kein besseres Angebot hat.

Die Verwertung des Assets ohne die GmbH und die Verbindlichkeiten führt in der Tat dazu, dass der neue Investor ggfs. mit einem neuen Unternehmen die frühere Tätigkeit fortführt.

Die Gläubiger der alten GmbH partizipieren dann nur an der Insolvenzquote, die durch den Verkauf der Assets höher wird. Daher kann, wenn die Gläubiegrversammlung dem Verkauf der Assets zugestimmt hat gegen die Veräußerung nicht vorgegangen werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit weiter zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON
Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA
Bad Nauheim

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