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Vorladung zur Fahrtaguglichkeit


| 26.07.2017 02:01 |
Preis: 50,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Rechtsanwälte,
Ich werde bei der Verkehrsstelle vorgeladen, um meine Fahrtauglichkeit unter Beweis zu stellen, weil ich ohne Rezept im Besitz von Medikamenten war, als kontrolliert wurde. Diese werden zur Behandlung zerebraler Krampfanfälle verwendet.
Ich lese daraus, dass die Sorge der Führerscheinstelle ist, ob meine körperliche Verfassung hierfür geeignet ist, weil Anfallleiden zum Entzug des Führerscheins führen können. Ich sehe keine Unterstellung von de Missbrauch von Medikamenten.
Nun ist meine Frage folgende.
Ich fahre schon sehr lange keine Auto und besitze auch keines. Muss ein Arzt bei der genannten Formulierung (Anfallleiden) auch auf irgendeinen Dauerkonsum von Drogen nachweisen bzw, kann vom Arzt eine Urinprobe verlangt werden, auch wenn in dem Schreiben vom Vehrskehrsamt explizit auf Anfallsleiden und nicht Drogenmissbrauch eingegangen wird?
Mir ist völlig bewusst, dass die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss und bei einem Dauerkonsum tabu sind. Ich habe jedoch Angst, dass ein Arzt Abbauprodukte im Urin finden könnte.
Kann mir eine Fahruntauglichkeit aufgrund von dem reinen Besitz, ohne Nachweis der Teilnahme am Verkehr, noch dem Konsum unterstellt werden? Ich möchte einfach meinen Führerschein behalten.
26.07.2017 | 07:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ein Arzt hat sich an die Beschränkungen zu halten, die ihm von der Behörde vorgegeben sind. Hierzu gehört auch, dass er lediglich das Verhalten im Rahmen dieses Medikamentes und der Krankheit zu untersuchen hat. Hierzu gehört allerdings in keinem Falle die Einnahmemethodik oder auch das Testen von Urin, da Ihnen wieder ein Missbrauch noch ein Fahren unter Fahruntauglichkeit vorgeworfen wurde. Der Führerschein kann daher nicht aufgrund des Besitzes von Medikamenten entzogen werden, nur wenn sich herausstellen sollte, dass aufgrund der Krankheit in keinem Falle eine Fahrtauglichkeit noch gegeben ist sprich keinerlei Medikamente das Fahrverhalten wiederherstellen können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 26.07.2017 | 12:02

Und beim Vorsprechen bei der Polizei muss ich dann auch nicht zu der Nutzung der Medikamente aussagen, richtig?
Nicht dass man mich vor vor Ort noch eine Verhalten unterstellen kann. Da könnte ich in diesem Fall eine "freiwillige Urinprobe auch vermeiden?
Grüße und vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2017 | 12:11

Sehr geehrter Fragesteller,
bei der Polizei brauchen Sie gar keine Aussage machen und auch keine Urinprobe abgeben, sollten dies auch nicht tun, stattdessen lieber eine anwaltliche Vertretung in Betracht ziehen (pauschale Kosten € 458,50), die zunächst Akteneinsicht nimmt und sodann auch eine schriftliche Stellungnahme abgeben kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.07.2017 | 12:14


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"Vielen Dank für die kompetente und überaus hilfreiche Auskunft :)"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.07.2017
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Vielen Dank für die kompetente und überaus hilfreiche Auskunft :)


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