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Vollstreckungsbescheid,...


23.09.2004 16:25 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
ich habe 1997 einen Autounfall verursacht. Da meine Versicherung nicht den Schaden übernahm musste ich die summe selber zahlen was ich auch im jahre 2000 tat. Jetz erhielt ich von der Inkassofirma einen Vollstreckungsbescheid von dem jahre 1997 und darin steht das ich der Württembergichen Versicherung (fremde Versicherung) noch 2100.-€ schulde. Ist dies möglich das ich so einen Vollstreckungsbescheid erst nach fasst 8Jahren kommt ohne vorher was gkriegt zu haben und wie soll ich mich jetzt verhalten, da ich nicht einmal weiss für was die Schulden sind?

MfG
Bansi
23.09.2004 | 16:42

Antwort

von


767 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihren Ausführungen zufolge haben Sie den von Ihnen verursachten Schaden bereits im Jahre 2000 ersetzt. Grundsätzlich muß dem Vollstreckungsbescheid ein Mahnbescheid vorausgegangen sein, dem Sie nicht widersprochen haben. Möglicherweise haben Sie diesen seinerzeit (1997-2000) erhalten und nicht weiter beachtet, weil Sie gedacht haben, alles gezahlt zu haben. Sofern Ihrer Meinung nach nun keine Forderung mehr offen ist, haben Sie die Möglichkeit, gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch binnen 14 Tagen nach Zustellung einzulegen. Geschieht das nicht, wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig und es kann daraus die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Ich empfehle Ihnen, Rücksprache mit der Inkassofirma zu halten und versuchen zu klären, um welche Forderung es sich handelt. Lässt sich dies nicht klären, und Sie der Überzeugung sein, den gesament damals geltend gemachten Schaden ausgeglichen zu haben, sollten Sie innerhalb der 2-Wochen-Frist Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegen.

Mit der Einlegung des Einspruchs gegen den Vollstreckungsbescheid wird die Gegenseite auf das streitige Klageverfahren verwiesen und muß dann den mit dem Vollstreckungsbescheid geltend gemachten Anspruch begründen. Unter Umständen können Sie sich dann auf Verjährung berufen. Das hängt aber davon ab, welche Forderung überhaupt noch geltend gemacht wird und auf welcher Rechtsgrundlage der Anspruch beruht.

Es besteht allerdings immer auch das Risiko, daß die Forderung tatsächlich begründet und noch nicht verjährt ist. Ohne Kenntnis der genaueren Umstände kann ich dieses Risiko jedoch nicht einschätzen.

Da es sich um eine nicht geringe Forderung handelt, empfiehlt sich generell auch die sofortige Rücksprache mit einem Rechtsanwalt, der nach Durchsicht der Unterlagen vielleicht Licht ins Dunkel der plötzlichen Forderung bringen kann.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben und stehe selbstverständlich für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


--
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Schwerinstr. 37-39, 50733 Köln
Tel.: 0221-7787630 / Fax: 0221-7787629
www.rechtsanwalt.andreas-schwartmann.de


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

ANTWORT VON

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