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Visum für Aufenthalt in den USA trotz Trunkenheit im Verkehr


12.06.2017 15:59 |
Preis: 25,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo, es geht um folgenden Sachverhalt.
Im August 2013 bin ich betrunken Auto gefahren und habe dabei 2 parkende Autos gestreift und schließlich einen Baum gerammt. Daraufhin wurde ich wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs, begangen im Zustand vermindeter Schuldfähigkeit gemäß §§ 315 c Abs. 1 Nr. 1 a, Abs. 3 Nr. 2, 21, 69, 69 a StGB schuldig bekannt. Es wurde eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 10 € verhängt und meine Fahrerlaubnis wurde für 6 Monate entzogen.

Nun habe ich vor ab September diesen Jahres für mein Studium mehrere Monate über ein Austauschprogramm bei einer Partner Universität in den USA zu studieren. Zurzeit bin ich damit beschäftigt mein Visum zu beantragen und bin dabei beim Ausfüllen des DS-160 Formulars der US-Botschaft auf folgende Frage gestoßen:

"Have you ever been arrested or convicted for any offense or crime, even though subject of a pardon, amnesty, or other similar action?"

Muss ich diese Frage mit ja beantworten, bzw. könnte ich Probleme mit dem Visum bekommen wenn ich diese Frage mit nein beantworte?
12.06.2017 | 16:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

nach dem Gesetz gelten Sie als nicht vorbestraft, wenn Sie erstmalig eine Strafe von unter 90 Tagessätzen bekommen haben. Insofern würde die Botschaft keinerlei weitergehende Information bekommen, denn dies haben auch nur Einblick in das Führungszeugnis, welches keine Eintragung enthält. Insofern können Sie die Frage mit "nein" beantworten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 13.06.2017 | 12:07

Vielen Dank erst mal für Ihre Antwort, ich habe dazu allerdings noch eine Frage und zwar steht meine Straftat nun jedoch im Bundeszentralregister und ich habe an anderer Stelle im Internet gelesen, dass amerikanische Behörden auch durchaus Einsicht in das deutsche Bundeszentralregister nehmen können. Zunächst würde mich interessieren ob das so korrekt ist, und falls ja, wie wahrscheinlich ist es, dass man in meinem Fall Einsicht in das Bundeszentralregister nehmen wird?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.06.2017 | 12:09

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist durchaus möglich, allerdings nur bei Verdachtsfällen und nur dann, wenn bereits im Führungszeugnis schon ein Hinweis auf eine Straftat zu finden ist. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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