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Verzicht auf Probezeit


15.12.2014 08:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Im Arbeitsvertrag sind im Abschnitt Kündigung folgende Regelungen enthalten:

"Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen gekündigt werden. Innerhalb der ersten 6 Monate (Probezeit) kann der Vertrag - abweichend hiervon - mit einer Frist von 2 Wochen von beiden Vertragsparteien ohne Angabe von Gründen gekündigt werden."

Neben dem Arbeitsvertrag existiert noch eine Ergänzungsvereinbarung zum Arbeitsvertrag, in der Folgendes geregelt ist:

"Die Kündigungsfrist beträgt abweichend zu § XY des Arbeitsvertrages 6 Monate. Der Vertrag kann nur zum Jahresende gekündigt werden."

Frage: Ist durch diese Regelung auch die Probezeit abbedungen, so dass eine Kündigung meinerseits in den ersten 6 Monaten innerhalb einer 2 Wochenfrist ausgeschlossen ist oder ist nur die gesetzliche reguläre Kündigungsfrist individuell abweichend geregelt?

15.12.2014 | 09:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

der Vertrag ist so auszulegen, dass noch eine Probezeit bersteht, innerhalb diesr dann auch noch mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden kann.

Die darauffolgende Kündigungsfrist soll allerdings nicht den gesetzlichen Bestimmungen folgen, sondern 6 Monate zum Jahreende betragen.

Die Annahme, dass dadurch auch die Probezeit entfallen könnte erschließt sich meines Erachtens deswegen nicht, weil dann der obere Passus überhaupt nicht hätte eingebracht werden müssen, wenn die Probezeit gar nicht gelten sollte.

Es existiert also weiterhin die Probezeit. Nach deren Ablauf beträgt die Kündigungsfrist sodann 6 Monate.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2014 | 14:00

Sehr geehrter Herr RA,
vielen Dank für Ihre Ausführungen. Bestehen im vorliegenden Fall Zweifel oder ist die Einschätzung eindeutig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2014 | 14:23

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können sicher davon ausgehen, dass die Probezeit weiterhin ihre Gültigkeit behalten sollte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
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