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Vertragsabschluss mit Mahnung


21.11.2014 08:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss leider zum ersten mal auf solch ein Medium zuruckgreifen was mir wirklich unangenehm ist. Ich habe mir bisher nichts zu schulden kommen lassen, strafrechtlich oder bei der Polizei.

Ich habe mich vor 2 Monaten entschlossen einen gemeinsamen Betrieb mit meinem Vater zu eroffnen was auch sehr gut geglueckt ist.Nun habe ich mich genau in der Uebergangszeit als ich mit meinem Vater den Betrieb eroffnet habe mit einer anderen Dame getroffen die mich unbedingt fuer Ihr Team haben wollte (Vertrieb von Elektrogeraeten) Diese hatte damals ein ganzes Team aus auswaertigen Mitarbeitern vor Ort versammelt (4 Leute) Dort wurde mir einiges angeboten und von allen Seiten wild auf mich eingeredet, SIe haben mir feste Gehaelter angeboten und ueberdurchschnittliche Verdienstmoeglichkeiten usw. Fuer mich war das aber ehrlich gesagt sehr bedrueckend. Ich wollte auch keinem eine Absage geben und habe generell nichts dazu gesagt nur das ich mich freue diese Chance zu bekommen. Ich wurde in diesem Gespraech dazu eingeladen doch an einer Messeausstellung mitzuwirken. Ich habe zugesagt und am Ende des Gespraechs wurde mir ganz nebenbei noch gesagt das das fuer jeden Partner der teilnimmt aus dem Team ( 2 Leute, ich und ein Partner) EUR 357,- kosten soll. Nun habe ich dem Herrn nachweisslich (per Handy, ich habe eine Rechnung mit der Rufnummerwahl und einem Beleg) 4 Tage vorher angerufen und abgesagt da mein Vater mir/ uns einen sehr wichtigen Auftrag im Ausland reingeholt hat worueber ich mich natuerlich wahnsinnig gefreut habe. Da der Herr mit dem ich auf die Messe fahren sollte sehr aggressiv auftrat und mir einen Tag vor meiner telefonischen Absage auch erst per sms alles mitteilte wohin ich bei der Messe kommen sollte und was ich noch alles besorgen solle (wovon vorher nie die Rede war) war ich doch sehr erstaunt. Ich habe Ihm in dem Gespraech vier Tage vor Messebeginn klar gesagt das ich das nicht moechte und auch andere Dinge ausgemacht waren. Nun hat dieser Mann meine Kontaktdaten an den Messeveranstalter weitergegeben und dieser mir wiederum bereits 2 Mahnungen ueber die Summe geschickt, was ich wirklich eine Unverschaemtheit finde. Ich habe Ihm schliesslich frueh genug abgesagt und auch NIE etwas unterschrieben, eine Vereinbarung oder einen Vertrag gab und gibt es nicht.

Auf ein Telefonat hin wo ich nett mit Ihm reden wollte war er wieder sehr aggressiv und bedrohte mich das ich schon sehen werde was passiert wenn ich nicht zahlen wuerde und legte auf.

Was soll/ kann ich tun ?

Muss ich zahlen um allen Uebel aus dem Weg zu gehen oder wie sieht die Rechtslage aus ?

Es waere nett wenn Sie mir weiterhelfen wuerden. Ich fuehle mich total veraengstlicht und habe ehrlich gesagt kein gutes Gefuehl,gerade nach den Mahnungen.

Mit freundlichen Gruessen

Schiefer

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen dann die Rechnung zahlen, wenn zwischen Ihnen und dem Messebetreiber ein Vertrag geschlossen wurde. Für den Vertragsschluss ist der Messebetreiber beweispflichtig. Nach Ihrer Fallschilderung wurde hier kein Vertrag geschlossen. Ein hinreichendes Angebot war nicht gegeben, dass Sie annehmen konnten. Dem Angebot fehlten die notwendigen Vertragsbestandteile. Diese sind nur dann gegeben, wenn Sie wussten, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben. Da Ihnen die Kosten erst nach dem "Vertragsschluss" mitgeteilt wurden, ist tatsächlich kein Vertrag geschlossen worden.

Sollte tatsächlich bereits mit dem Angebot die notwendigen Vertragsbedingungen Ihnen mitgeteilt worden sein, so könnte aufgrund Ihres Rücktritts die Zahlungspflicht weggefallen sein. Dies ist aber nur dann gegeben, wenn Sie ein Rücktrittsrecht hatten. Ob dies der Fall gewesen ist, kann aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht ermittelt werden.

Sie sollten daher mit der Begründung, dass aufgrund dem Fehlens der notwendigen Vertragsbedingungen im Angebot kein Vertrag geschlossen wurde, die Rechnung zurückweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2014 | 12:37

Vielen Dank fuer die schnelle Antwort. Nun ist ja bereits ein erster Stein von mir gefallen. Der Herr sagte mir im Gespraech das er sich auf die anderen Leute berufen will die bei dem Gespraech dabei waren. Diese kennen den Herrn sehr gut und vielleicht auch fuer Ihn Sachen zustimmen die ueberhaupt nicht so gewesen sind (zumindest habe ich diese Sorge) Kann er mir also wirklich nichts anhaben ? Ich meine ich habe nichts unterschrieben und Ihm vorher auch klipp und klar telefonisch abgesagt (In diesem Gespraech war es ja auch erst kein Problem, er sagte mir er wird schon jemanden finden der mit Ihm hinfaehrt bis er dann ploetzlich so aggressiv wurde)

Der Herr hatte mir auch so schnell die ganzen Mahnungen zukommen lassen und auch gedroht und das nicht nur einmal (telefonisch)

Fuer mich ist jetzt natuerlich auch wichtig ob ich Ihm ein Schreiben schicken soll das ich gar keinen Vertrag abgeschlossen habe oder ob ich mich darauf berufe das ich lange genug vorher abgesagt habe und er telefonisch einverstanden war (zumindest zu erst) ?

Lieben Dank fuer Ihre Zeit und Ihre Antworten!

Mit freundlichen Gruessen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2014 | 13:53

Sie sollten hier zunächst vortragen, dass kein Vertrag zustande gekommen ist und anschließend vortragen, dass Sie auch zurückgetreten seien. Hinsichtlich des Rücktritts verweise ich auf die obrige Antwort.

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