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Vertragliche oder gesetzliche Kündigungsfrist?


| 28.10.2014 23:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Zusammenfassung: Kündigungstermin und Kündigungsfrist


Guten Abend ,

Ich arbeite seit über sechs Jahren in einer Firma. Die vereinbarte Kündigungsfrist beträgt sechs Wochen zum Quartalsende. Darüberhinaus ist ein Passus vorhanden, der besagt, dass wenn sich aufgrund der Betriebszugehörigkeit die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht, dies ebenfalls für den Arbeitnehmer gilt.
Wie ist nun nach sechs Jahren die Kündigungsfrist? Zwei Monate zum Quartalsende oder zwei Monate zum Monatsende?

Vielen Dank

MfG
A.K.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Kündigungsfrist und Kündigungstermin sind voneinander zu trennen.

Für Sie gelten vertraglich vereinbart nur die Kündigungstermine "zum Quartalsende", d.h. 31.3., 30.6., 30.9. und 31.12.

Daneben gilt zunächst eine zweimonatige Kündigungsfrist. Längere gesetzliche Kündigungsfristen für den Arbeitgeber sollen auch für den Arbeitnehmer gelten. Gemäß § 622 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 BGB gilt bei Betriebs-/Unternehmenszugehörigkeit von fünf Jahren eine Kündigungsfrist von 2 Monaten.

> Gemäß Vertrag können Sie mit einer Frist von zwei Monaten zum Quartalsende kündigen.

Praktisch beträgt die Kündigungs"frist" - je nach Kündigungstag - 2 bis maximal fünf Monate.

Die Verringerung der Kündigungstermine ist zulässig, ebenso die Verlängerung der Kündigungsfristen, solange für den Arbeitnehmer keine längeren Fristen gelten als für den Arbeitgeber (§ 622 Abs. 6 BGB).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 28.10.2014 | 23:50


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