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Vertrag Fitnessstudio


09.09.2011 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo
Ich habe am 1. Sept. einen Vertrag in einem Fitness-Studio für den Zeitraum von 1 Jahr unterschrieben und bin gleich am nächsten Tag hin mit einer schriftlichen Kündigung - (als ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, fand ich die Gebühren zu teuer). Natürlich war es blöd von mir so schnell einen Vertrag zu unterschreiben.

Gestern kam dann eine schriftliche Mitteilung vom Fitnessstudio, dass ich nicht vorzeitig aus den Vertrag raus kann, weil es kein Haustürgeschäft ist.

Gibt es nicht eine neue Regelung, dass mann innerhalb 24 Stunden Widerspruch einlegen kann?
Wie kann ich aus den Vertrag raus kommen? Ich hatte einen Bandscheiben OP vor zwei Jahren - soll ich es hiermit und mit einem ärztlichen Attest versuchen? Was ist, wann man die Leistungen überhaupt nicht in Anspruch nimmt (gar nicht hingeht)? Ich hoffe, Sie können mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts sowie Ihres Einsatzes beantworten möchte. Dieses Forum dient zur ersten rechtlichen Orientierung, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Leider kann ich Ihnen ausgehend von Ihren Sachverhaltsangaben keine Hoffnung machen. Es handelt sich bei dem Fitnessvertrag grundsätzlich nicht um einen Vertrag, bei dem ein Widerrufsrecht gesetzlich einzuräumen wäre, wie z.B. im Internethandel oder bei den sog. "Haustürgeschäften". Ich gehe davon aus, dass Sie den Vertrag in den Geschäftsräumen des Studios, die Sie freiwillig aufgesucht haben, geschlossen haben. Mit Unterschrift ist der Vertrag wirksam und kann daher nicht ohne weiteres beseitigt werden. Es sei denn, Ihnen wäre vertraglich ein Widerrufsrecht eingeräumt worden, wovon ich nicht ausgehen kann.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Kündigung auf einen wichtigen Grund zu stützen, in dem Sie auf Ihre Erkrankung verweisen. Sie müssen diesen Umstand allerdings beweisen (durch ärztliche Atteste). Es muss dann ausgeschlossen sein, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung den Vertrag erfüllen können. Hier ist allerdings fraglich, ob das zum Erfolg führt, da Ihnen die Erkrankung ja bereits bei Vertragsschluss bekannt war. Es müssten u.U. Umstände hinzutreten, die erst nach Vertragsschluss relevant wurden, um dieses Argument zu untermauern. Auch hier sind Sie beweislastpflichtig.

Ich bedauere sehr, Ihnen keinen besseren, vor allem positiveren Bescheid geben zu können.

Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Sollten Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen,
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Danke, das war sehr aufschlussreich und deshalb sehr lobenswert wie man es sich hier wünscht. Schnelle Reaktionszeit und fachlich versiert. Wo kann man sonst so präzise und rechtskundige Antworten erhalten? Frau Prochnow hat ... ...
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