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Verstoß BtMG Marihuana 1 Gramm


| 28.08.2017 20:47 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Vorfall:

Wurde vor Club von Polizei kontrolliert.
Haben 1G Gras in meiner Bauchtasche gefunden. Auf Frage des Polizisten was das sei (war in Folie eingepackt) war meine Antwort:

Keine Ahnung, habe ich noch nie gesehen, weiß nicht was das ist, gehört mir nicht. Die Tasche lag den ganzen Abend im Backstage, jeder hatte drauf Zugriff. (Tasche habe ich auch erst unmittelbar bevor die Polizei kam, aus dem Club gebracht bekommen)
Anschließend sind die Beamten gefahren & 4 Tage später kam der Brief mit

"Ermittlungsverfahren gegen Sie - Beschuldigung Verstoß BTmG mit Marihuana (1,0g netto)

Auf der Rückseite habe ich
1. Angaben zur Person (habe ich ausgefüllt)
2. Belehrung
&
3. Angaben zur Sache (hier wird nach meinen monatlichen Einkünften / Unterhaltspflichten etc gefragt UND

"Wird die Straftat zugegeben, JA oder NEIN" - "wenn nein, Begründung auf seperatem Blatt"


Zu meiner Frage:
Soll ich eine Stellungnahme abgeben? (Stellungnahme mal anbei, was ich sagen würde... habe noch 3 Tage Zeit zum abschicken)
Was passiert wenn ich nicht antworte?
Kann eine Urinprobe bezüglich Führerschein folgen? Wenn ja, wie kann ich das verhindern?

Ich bin mir nämlich mittlerweile unsicher, da ich viel im Internet gelesen habe, dass man am Besten einfach nicht antworten soll.
Ich möchte einfach nur dass dies keine großen Wellen schlägt. Ich habe mir bis jetzt noch nichts zu Schulden kommen lassen. Wurde am 23.08. - 22 Jahre.


STELLUNGNAHME FÜR POLIZEI (noch nicht abgeschickt):

An diesem Abend war ich mit Freunden in der Diskothek.
Ich wurde am Morgen, ca 1 Stunde vor Ende der Party, von den Security des Clubs verwiesen. - aus für mich unerklärlichen Gründen.
Es ist wohl im Club Stress ausgebrochen bei dem ich am Ende der Schuldige war, obwohl ich unbeteiligt war.

Natürlich hat mir die Entscheidung der Security keineswegs gefallen, da ich mich im Unrecht gefühlt habe.
Als ich dann nichtmal zurück in den Club durfte um meine Sachen heraus zu holen (Jacke, Pulli, Tasche), wurde mein Unmut immer größer & ich meinte ich möchte nun die Polizei rufen.
Ich habe Sie dann letztendlich doch nicht gerufen, jedoch die Security von der Diskothek.

(Meine Sachen welche im noch im Club lagen, wurden mir derweil nach draußen gebracht)
Die Polizei rückte an, fragte was los sei & machte mit mir eine Personenkontrolle.
Bei der Personenkontrolle wurde wohl nun 1,0g Marihuana in meiner Umhängetasche gefunden.

Der Beamte hielt mir etwas in Folie eingepackt vor die Nase & fragte mich was das sei.
Ich sagte auch schon vor Ort, dass ich keine Ahnung habe was der Inhalt diese Tütchen sei & dass es mir auch nicht gehört.
Die Tasche lag den ganzen Abend im Backstagebereich des Clubs.
Dort muss wohl eine Verwechslung der Taschen stattgefunden haben.
28.08.2017 | 22:32

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich rate Ihnen, sich im Ermittlungsverfahren nicht zur Sache zu äußern. Bitte geben Sie lediglich die Angaben zur Person an. Bei der von Ihnen mitgeführten Menge (1 g netto) handelt es sich um eine geringe Menge. Der Besitz von geringen Mengen ist zwar nicht straffrei, wird allerdings von den meisten Staatsanwaltschaften nicht verfolgt. Bei einer Menge von 1 g gehen die meisten Staatsanwaltschaften auch von Eigenbedarf aus. Erst Ihre Einlassung könnte, wenn Sie bspw. Zeugenaussagen widerspricht, die Ermittlungsbehörden anregen, weitere Ermittlungen anzustellen.

Aufgrund dessen, dass Sie vermutlich keinen Einblick bisher in die Ermittlungsakte haben und daher nicht wissen, was bereits aktenkundig ist, ist eine Einlassung nicht sinnvoll. Sofern Sie unbedingt eine Einlassung abgeben wollen, müssten Sie vorher Einblick in die Ermittlungsakte nehmen, wofür Sie allerdings einen Rechtsanwalt beauftragen müssten.

Daher ist es der bessere Weg bzw. kostengünstigere, keine Einlassung abzugeben und abzuwarten, ob das Verfahren eingestellt wird.

Ich gehe nicht davon aus, dass wegen einem Gramm Marihuana in Ihrer Tasche Maßnahmen bzgl. der Fahrerlaubnis erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 29.08.2017 | 13:19

Hallo Herr Hauser,
erstmal danke für die schnelle Antwort! Sie haben mir weiter geholfen!

Kurze Rückfrage noch:

1. Sollte ich bei dem Fragebogen ein Kästchen ankreuzen? "Wird die Straftat zugegeben JA / NEIN". Oder einfach frei lassen?

2. Kurz noch 1 Fragen zum Führerschein. Sollte das ganze nun fallen gelassen werden & angenommen es kommt auch nichts wegen einer Urinprobe bezüglich Führerschein. --> Wie sieht es aus wenn ich im Auto nun zukünftig angehalten werde? Wird bei der Überprüfung meiner Daten das den Beamten mitgeteilt?

Ich danke Ihnen recht herzlich & wünsche noch eine schöne Woche!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2017 | 13:52

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie kreuzen bitte Nein an. Sie geben die Straftat nicht zu.

Nein, es wird bei der Prüfung Ihrer Daten nicht mitgeteilt. Solange Sie nicht mit Betäubungsmitteln im Straßenverkehr angehalten werden, brauchen Sie sich derzeit keine Sorgen um Ihren Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis machen.

Mit freundlichen Grüßen

R. Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.08.2017 | 16:12


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.08.2017
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Vielen Dank für die kompetente Beratung! Auf Nachfragen ausführlich geantwortet.


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