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Versorgungsausgleich- Rechenbeispiel - bitte prüfen


| 17.12.2008 15:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla



Ehemann X und Ehefrau Y ( beide in Rente) lassen sich scheiden und Versorgungsausgleich durchführen.

Beim Ehemann beträgt der auf die Ehezeit entfallende Teil der Altersrente 750,-- Euro monatl. und der auf die Ehezeit entfallende Teil der Betriebsrente 400,-- Euro monatl. also insgesamt 1.150,-- Euro monatl.
Bei der Ehefrau beträgt der auf die Ehezeit entfallende Teil der Altersente 400,-- Euro monatl.
Entsprechende Bescheide der Rentenversicherungsträger liegen vor.

Hierzu 2 Fragen:
1. Was erhält Ehefrau Y in Euro ihrer Rente aus dem Versorgungsausgleich zugeschlagen?
2. Ab wann? (Rechtskraft des Scheidungsurteils oder zählt bereits das Eheende - mit dem Einreichen der Scheidung)

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Sehr geehrter Ratsuchender,


unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes beantworte ich die von Ihnen gestellten Fragen sehr gerne zusammenfassend wie folgt:

Zunächst ist einleitend festzustellen, dass sowohl die Altersrente, als auch die Betriebsrente beim durchzuführenden Versorgungsausgleich zu berücksichtigen sind.

Vereinfacht dargestellt sieht die Berechnung des Versorgungsausgleichs in Ihrem konkreten Fall folgendermaßen aus:

Sie haben während der Ehe Rentenanwartschaften in Höhe von 1.150,- € erworben, Ihre Ehefrau lediglich in Höhe von 400.- €. Die Differenz beträgt somit 750.- €.

Von Ihrem Rentenkonto (etwa bei der BfA oder der LVA) wird die Hälfte der eben errechneten Differenz, nämlich 375,- €, auf das Rentenkonto Ihrer Ehefrau übertragen.

Tatsächlich wird aber kein Geld überwiesen, sondern es findet lediglich eine Änderung der Rentenanwartschaften statt. Im Ergebnis bedeutet dies, dass Ihre Rente, wenn Sie den zukünftig in Rente gehen, 375,- Euro niedriger sein wird, die Ihrer Frau entsprechend 375,- Euro höher sein wird, als es vor Durchführung des Versorgungsausgleichs der Fall gewesen wäre.

Grundsätzlich wird der Versorgungsausgleich wirksam mit rechtskräftigem Scheidungsurteil.

Ausnahmsweise kann das betreffende Gericht aber den Versorgungsausgleich in ein eigenes Verfahren abtrennen und die Scheidung ohne Versorgungsausgleich durchführen, wenn anderenfalls die Scheidung erheblich verzögert würde.

Da hierzu in Ihrem Sachverhalt keine Anhaltspunkte sind, gehe ich vom Regelfall der Wirksamkeit des VA mit Rechtskraft des Scheidungsurteils aus.


Ich wünsche Ihnen für Ihr weiteres Vorgehen viel Erfolg!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen: Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag.


mit freundlichem Gruß

Dipl.-jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132
Fax: 0471/57774


Bewertung des Fragestellers 04.07.2011 | 16:56


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