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Versicherung hat mich "über den Tisch gezogen"


10.11.2008 19:35 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Im Januar 2007 schloß mein Mann bei einem Versicherungsunternehmen eine Kfz-Haftpflicht-Versicherung ab. Das Kfz war unser Zweitwagen, das Erstfahrzeug ist auf mich, bei einer anderen Versicherung, versichert. Er bekam von der Versicherung eine außerordentliche niedrige Prämie zugesichert, und mit dieser Prämie auch den Versicherungsvertrag. Daß das Erstfahrzeug auf mich versichert ist, musste angegeben werden. Einige Zeit nachdem die Erstprämie eingezogen war, bekamen wir Post von der Versicherung des Zweitwagens, daß, weil das Erstfahrzeug auf mich läuft, auch das Zweitfahrzeug auf mich laufen müsste. Aus Unwissenheit was da auf uns zukommt, haben wir den Vertrag geändert, auf mich. Wieder einige Zeit später wollte die Versicherung die Prozente aus der Versicherung des Erstfahrzeuges (30%) übertragen haben. Da ich bei dieser Versicherung bereits seit 36 Jahren bin, habe ich dies abgelehnt. Diese ganze Hin- und Her dauerte dann fast das ganze Jahr, im Oktober 2007 bekamen wir dann die Rechnung für das neue Versicherungsjahr, die Prämie belief sich, wegen der nicht übertragenen Prozente, auf den 4-fachen Betrag wie ursprünglich abgeschlossen. Ich habe daraufhin die Versicherung für den Zweitwagen gekündigt, wir sind zu einer anderen gewechselt, bei der im Übrigen keine Rede von irgendwelchen Übertragungen von Versicherungen bzw. Prozenten war. Seit dieser Zeit bombardiert mich die inzwischen gekündigte Versicherung mit Mahnungen, Anwaltsschreiben, inzwischen schon Mahnbescheid, und fordert den hohen Beitrag bereits schon für das Jahr in dem die Versicherung lief. Ich habe jedes Mal Einspruch erhoben, da wir uns betrogen und "über den Tisch gezogen" fühlen. Es war bei Abschluß der Versicherung nie die Rede von Übertragung von Prozenten etc. Eine Eingabe bei der BaFIN hat auch nichts gebracht, obwohl ich darauf eigentlich alle Hoffnung in Bezug Gerechtigkeit gesetzt hatte, die Versicherung mußte lediglich Stellungnahme zu dem Vorfall abgeben. Es kann doch nicht sein, daß ich mich als Kunde im Versicherungswesen so auskennen muß, daß ich erkenne was diese ganzen hin- und her Übertragungen bewirken. Es war auch in den Schreiben niemals die Rede davon, daß die Prämie sich erhöht wenn die Prozente aus der Erst-Versicherung nicht übertragen werden. Warum kann sich eine Versicherung so etwas erlauben, bei anderen ist niemals die Rede davon. Habe ich noch irgendwelche Möglichkeiten, gegen den Mahnbescheid habe ich vorsichtshalber einspruch erhoben, sehe aber schon kommen, daß ich diesen wucherbeitrag bezahlen muß. Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand zu meinem Fall Auskunft geben könnte.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben hier zusammenfassend im Rahmen einer Erstberatung unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten.


Ihr Fall betrifft Fragen des Privatversicherungsrechts (PVR) konkret Fragen um eine KfZ-Haftpflichtversicherung.

Sie teilen mit, daß die Versicherung nach Mahnungen, Anwaltsschreiben und Mahnbescheid Forderungen gegen Sie stellt.

Die rechtliche Beurteilung ergibt sich aus dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt. Zentrale Rechtsfragen werden daneben aus dem geschlossenen Versicherungsvertrag in Verbindung mit den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) und dem Gesetz beantwortet. Eine genaue Prüfung der Rechtslage kann demnach nur anhand des Versicherungsvertrages erfolgen.

Der von Ihnen geschilderte Sachverhalt wirft auf den ersten Blick auch die Frage auf, ob Sie beim Abschluß der Versicherung falsch beraten wurden, insbesondere mit Blick auf den Sachverhalt wann eine Zweitwagenversicherung überhaupt vorliegt, und wann Prozente (Schadensfreiheitsrabatte) auf den Zweitwagen übertragen werden können. Aus dieser Falschberatung könnten womöglich Gegenansprüche hergeleitet werden, die entweder zu einer außergerichtlichen Einigung oder zu einer Widerklage (Gegenklage) führen könnten. Auch hier wären die genaueren Umstände des Vertragsabschlusses zu ermitteln.

Aufgrund des sehr weit fortgeschrittenen Streitstandes rate ich Ihnen umgehend einen Rechtsanwalt einzuschalten, und darf mich in diesem Sinne bei Ihnen empfehlen.


Bitte beachten Sie, dass diese Beratung nicht eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen und gegebenfalls weiter Ermittlungen zum Sachverhalt ersetzen kann. Gerne weise ich darauf hin, dass Sie im die Möglichkeit haben eine kostenlose Nachfrage zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen aus Weinheim


Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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