Versicherung bestimmt Schadensregulierung u. Firma danach lehnt sie den Schaden ab
14.12.2010 01:30 |
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Vertragsrecht
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Ich hoffe, hier Hilfe eines kompetenten Anwaltes zu erhalten, denn ich verstehe die Welt nicht mehr.
Ich hatte einen Wasserschaden im Haus,gleich Versicherung verständigt diese schickte mir eine Firma zur Schadensaufnahme und Regulierung. Nach 14 Tagen kam ich ins Haus und sah welchen "Pfusch" diese Fa. vor Ort lieferte. Wieder rief ich bei der Versicherung an und man schickte mir noch am selben Tag einen Gutachter der Versicherung, dieser bestätigte den Pfusch, schlug die Hände über dem Kopf zusammen, telefonierte mit der Versicherung und rief dann eine neue Firma, ebenso Vertragspartner der Versicherung an, der Chef der Firma kam 2 Stunden später, bestätigte das Chaos und erklärte, dass er sofort mit den Arbeiten beginnen müsse, da sonst mein Haus ein "Totalschaden" wird. Ich war geschockt von dem Ereignis mein Haus in so einem Zustand vorzufinden, kam direkt von der Beerdigung meines Vaters und mir war klar, dass hier gehandelt werden musste, also gab ich ihm die Schlüssel vom Haus und stimmte zu, dass er anfing mit den Arbeiten und der Gutachter telefonierte dann nochmals mit der Versicherung und erklärte, dass er der alten Firma den Auftrag entziehen würde, dass ich mich nicht darum kümmern muss.
Monate später bekam ich eine Rechnung von der Firma die die Bautrocknung durchgeführt hat. Die Versicherung lehnte die Schadensregulierung ab.
Ich war wieder wie vor den Kopf geschlagen, denn es war ein eindeutiger Wasserschaden. Die Versicherung suchte 6 Argumente, die ich allesamt mit Beweisen entkräften konnte, danach hieß es kurz und knapp, ich hätte den Wasserschaden manipuliert. So ein Wahnsinn, denn wer würde ein neuwerrig hergerichtetes Haus unter Wasser setzen???!!!
Diese Ablehnung kann mich meine Existenz kosten und jetzt macht mir die Baufirma, die von der Versicherung geschickt wurde den Prozeß und will EUR 25.000,-- von mir. Ich habe weder einen Auftrag mündlich, noch schriftlich erteilt und ich bin immer davon ausgegangen, dass die Versicherung zahlt, erstens war es ein Wasserchaden, zweitens waren Gutachter im Hause, die eine Manipulation hätten feststellen gemusst und drittens habe ich noch nie in meinem Leben einen Auftrag erteilt ohne nach den Kosten zu fragen. Der Gutachter wurde jetzt vor Gericht geladen (er arbeitet mit der Versicherung und dieser Firma ständig zusammen) und nach Befragen erklärte er, dass ich gesagt hätte die Firma kann anfangen und ich habe a auch den Schlüssel zum Hause hergegeben. Ich fragte ihn vor dem Richter ob ich gesagt hätte, dass ich den Auftrag erteile, da meinte er , dass man wissen müsste, dass es klar wäre, dass wenn die Versicherung nicht zahlt, dass man dann den Schaden selbst zahlen müsse. Wörtlich hätte ich nicht gesagt ich erteile den Auftrag, aber durch meine Zustimmung zum Anfangen wäre dies das Gleiche gewesen. Er hat auch bestätigt, dass ich heulend und unter Schock gestanden war an diesem Tag, wegen dem Chaos und wohl der Beerdigung meines Vaters. Der Richter meinte danach es sei klar, dass rechtlich von mir Auftrag erteilt wurde. Er findet fast 400 Stunden der aufgeschriebenen Stunden für die Trocknungsarbeiten auch etwas hoch gegriffen, aber die Firma sollte nochmals die Stunden genauer aufgliedern und dann müsse ich zahlen. Ich stand zu diesem Zeitpunkt sowieso unter enormem Stress mit meiner Existenz (große finanzielle Probleme), mein Vater verstarb und die 1. Firma, die die Versicherung geschickt hatte war überhaupt Schuld daran, dass der Schaden so ein Ausmaß angenommen hatte.
UND ich ging immer davon aus, dass die Versicherung den Schaden bezahlt sonst hätte sie wohl auch keine Gutachter und Firmen zur Schadensregulierung geschickt. Keiner hat mich jeh aufgeklärt, dass ich eventuell zur Kasse gebeten werden könnte. Sonst hätte ich ja nachgefragt was es kostet und eventuell eine 2. Firma nach meiner Wahl zum Vergleich befragen gekonnt. In meiner finanziellen Situation hätte ich dann mit Familie und Freunden versucht den Schaden zu regulieren. Der ersten Firma, die einen Auftrag von mir unterschrieben haben wollte, habe ich extra den Zusatz dazu geschrieben "laut Kostenübernahmeerklärung" der HUK. Ich zweifle an unserem Rechtssystem und habe jetzt mindestens 20 Leute befragt was sie in meiner Situation getan hätten, jeder sagte den Schlüssel hergegeben und Einverständnis zum Anfangen gegeben, da ich ja qausi vor Ort vom Gutachter und der Firma dazu "genötigt" wurde, entweder wir fangen an oder das Haus ist Totalschaden. Der Richter meinte, wenn ich jetzt meine damals unter psychischem Druck gestanden zu sein,hätte ich später eine Anfechtungserklärung abgeben gemusst. Erst Monate später erhielt ich von der Firma die Rechnung. Was für ein Rechtssystem haben wir? Kann das wirklich wahr sein, hier wird jeder Glaube an Gerechtigkeit vernichtet. Bitte helfen Sie mir. Was kann ich tun. Ganz herzlichen Dank!








