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Versicherung, Schadensregulierung.


13.12.2012 11:22 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Die Aussenwand meines Hauses wurde durch einen geplatzten Hydrauikschlauch verunreinigt.
Angebote von 2 Firmen die den Schaden beheben wollten habe ich bei der Versicherung eingereicht. Der Schaden ist von der Versicherung anerkannt.
Seit ca 8 wochen versuche ich von der 1. Firma die mit der Schadensbehebung beginnen sollte einen Termin zu erhalten , ohne Erfolg.

Kann ich mir die Angebotsbeträge auch auszahlen lassen und im Frühjahr den Schaden in eigener Regie zu beheben?
Muss ich mit Abzügen rechnen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!


Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes Ihre Frage wie folgt beantworten:

1. In der Sachversicherung sind grundsätzlich nur die tatsächlich entstandenen Wiederherstellungskosten versichert.

Das bedeutet, dass nur tatsächlich nachgewiesene Kosten erstattet werden können.

2. Dennoch ist es üblich, dass die Versicherer eine Abrechnung auf Basis eines Kostenvoranschlages akzeptieren, jedoch mit folgenden Einschränkungen:

Es ist zunächst der Netto-Betrag des Kostenvoranschlages zu Grunde zu legen, da die MwSt. nur bei ausgeführter Handwerkerleistung anfällt.

Vom Netto-Betrag zahlen die meisten Versicherer einen Anteil von zunächst nur 60 – 70 % aus.

Den Differenzbetrag zur vollen Rechnungssumme (brutto) können Sie im Frühjahr nachfordern, wenn Sie dann eine entsprechende Handwerkerrechnung nachreichen. Weisen Sie in dem Fall den Versicherer am besten darauf hin, dass die Rechnung später nachgereicht wird.

Wenn Sie die Arbeiten dagegen in Eigenleistung ausführen wollen, wird es bei den 60- 70 € netto vom Kostenvoranschlag bleiben.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Driftmeyer
Rechtsanwalt
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