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Versandrisiko


22.09.2004 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Wir sind gewerblicher Händler und haben folgende grundsätzliche Frage:

Als gewerblicher Händler liegt das Versandrisiko ja bei uns. Nun versenden wir häufig Kleinteile, wo sich ein versichertes Paket nicht rechnet. Diese Artikel versenden wir per Einwurfeinschreiben. Aktuell haben wir einen Fall in dem die Post den Einwurf in den Briefkasten des Kunden dokumentiert hat, der Kunde jedoch behauptet, dass die Sendung nicht angekommen ist und Ersatz fordert. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass die Sendung in seinem Empfangsbereich angekommen ist und es somit sein Problem ist.

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Der Versand mit Einwurf-Einschreiben ist in der Tat ein Problem. So haben bereits mehrere Gerichte festgestellt, daß damit ein Beweis des Zugangs nicht erbracht werden kann, da die Postboten die entsprechenden internen Quittungen über den Einwurf oftmals bereits morgens vor dem Austragen (und damit auch vor dem Einwerfen in den Briefkasten) ausfüllen. Der Postbote als Zeuge scheidet regelmäßig auch aus, da der sich ob der von ihm auszutragenden Postmassen in aller Regel auch nicht an einen einzelnen Einschreibe-Brief erinnern kann.

Aber: genauso gibt es auch eine Reihe von (durchaus auch jüngeren) Gerichtsurteilen, die der Postbestätigung über den Einwurf durchaus Beweiskraft zumessen. Hierauf würde ich mich auch zurückziehen und nicht noch einmal liefern (es sei denn, Sie wollen den Kunden aus anderen Gründen nicht verlieren, dann wäre zu überlegen, nachzuliefern und mit der Post über die üblichen 20,- € Entschädigung für verloren gegangene Einschreibesendungen zu sprechen).

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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