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Verpfuschtes Tattoo


01.12.2016 14:53 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine Frau hat sich von einer Bekannten ein Coverup(altes schlechtes Tattoo überstechen) Tattoo stechen lassen.Dieses Wurde jetzt total Verpfuscht, sieht aus als ob eine 3 Jährige mit einem Farbpinsel sich verewigt hätte.
Das ganze ist zuhause Prvat und ohne bezahlung abgelaufen.
Haben wir eine Möglichkeit diese Hobbytättowiererin für die Laserbehandlungskosten und Schmerzensgeld/Schadensersatz zu belangen?
Ich danke schonmal für eine Info
Sehr geehrter Ratsuchender,

hier werden Sie keine Ansprüche durchsetzen können:

Zunächst handelt es sich offenbar um ein freundschaftliches Gefälligkeitsverhältnis. Dann sind die von Ihnen angedachten Ersatzansprüche aber ausgeschlossen.


Selbst wenn man aber kein Gefälligkeitsverhältnis annehmen sollte, würde kein Anspruch durchsetzbar sein:

Die Bekannte hat offenbar als Hobby das Tattoo gemacht (versucht). Das war aber Ihrer Frau bekannt.

Dann aber wird sie sich ein Mitverschulden anrechnen lassen müssen. Wer weiß, dass es kein Profi ist und sich dann trotzdem ein Tattoo machen lässt, wird dann auch mit einem schlechten Ergebnis leben müssen, da man sich eben selbst in diese Lage gebracht hat.

Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn die Bekannte vorsätzlich, absichtlich ein schlechtes Tattoo gemacht hat. Aber diesen Vorsatz müsste Ihre Frau dann beweisen.

Ist so ein Beweis nicht zu führen, wird Ihre Frau nach dem Motto: „Selbst Schuld" auf Ersatzansprüche verzichten müssen.

Es ist bedauerlich, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können. Aber Schönschreiberei wird wohl noch weniger nutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
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