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Vermächtniserfüllung


| 29.01.2011 11:49 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Sehr geehrte Damen und Herren RA,

es wird ausdrücklich um Bearbeitung durch eine bzw. einen RA für Erbrecht gebeten!

Folgender Sachverhalt besteht: Ich bekam vom Nachlassgericht die Kopie eines notariell aufgesetzten Testaments eines Onkels zugeschickt, der kürzlich verstorben ist. Aus diesem Testament geht hervor, dass es zwei Erben gibt, die mit einem Vermächtnis zu meinen Gunsten beschwert worden sind (Zahlung eines nicht unerheblichen Geldbetrages).
Laut Testament war der Onkel alleinstehend und nie verheiratet; es gibt keine Kinder, und somit auch keine Pflichtteilsberechtigten.
Ferner ist aufgeführt, dass der Vermächtnisanspruch binnen eines halben Jahres nach Eintritt des Erbfalls fällig ist, und man sich wegen der Vermächtniserfüllung an die Erben wenden solle.

Soviel zum Sachverhalt. Meine konkrete Frage dazu ist mangels Kenntnis der Materie, wie man ab jetzt nun konkret weiter vorgehen soll. Insbesondere, ob man die Annahme und Geltendmachung des Vermächtnisses den Erben in geeigneter Schriftform zukommen lassen muss, und ob bei dem gesamten Sachverhalt bestimmte wichtige Fristen beachtet werden müssen. Mir geht es also um das Aufzeigen einer diesbezüglichen „groben Marschrichtung".

Danke im voraus und Mfg.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich anhand Ihrer Angaben wie folgt.
Beachten Sie, dass diese Erstberatung nur einen ersten Überblick und damit keine umfassende Beratung mit Einsicht in das Testament ersetzen kann.

Mit dem Erbfall entsteht der Vermächtnisanspruch (§ 2176 BGB).

Sie haben damit das Recht, vom Beschwerten (in Ihrem Fall den Erben) die Leistung des vermachten Gegenstandes zu fordern.

Das Vermächtnis wird durch Erklärung gegenüber den Erben angenommen (§ 2180 Abs. 2 S. 1 BGB).
Fordern Sie die Erben schriftlich (eventuell als Einschreiben mit Rückschein) auf, das Vermächtnis zu erfüllen.

Für die Annahme des Vermächtnisses gibt es keine Fristen.
Jedoch verjährt der Vermächtnis-Anspruch (seit 1.1.2010) in 3 Jahren ab Entstehung und Kenntnis, §§ 195, 199 Abs. 1 BGB.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.01.2011 | 17:04


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