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Vermächtnis


| 21.11.2011 12:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger Hafer



Hallo,
ich würde gerne wissen wie es sich folgendes verhält:

Im Testament steht: vermache ich meiner Lebensgefährtin 15.000 Euro von meinem Guthaben.

Der Fall ist allerdings so, dass am Todestag nur ein Guthaben von 1400 Euro vorhanden ist. Der verstorbene war allerdings Miterbe eines Hauses, das kurz vor seinem Tod verkauft wurde. Der Kaufpreis ist erst 2 Monate nach seinem Tod geflossen (30.000).

Muss ich als Pflichteilserbe das Vermächtnis auszahlen? Oder zählt das Guthaben am Todestag?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 164 weitere Antworten zum Thema:
In Ansehung ihres angebotenen Honorares beantworte ich ihre Anfrage wie folgt:

- Sollte das Erbe(Guthaben) nicht ausreichen, bestehen tatsächlich Möglichkeiten das Vermächtnis entsprechend anzupassen. Dazu empfehle ich Ihnen aber dringend die detailierte Überprüfung durch einen Anwalt, da vorliegend immer noch der Wortlaut des Testamentes und die einzelnen Postionen des Nachlasses abgeprüft werden müssen!

- Zum Erbe gehören aber auch schuldrechtliche Ansprüche des Erben zum Todeszeitpunkt, sprich die 30.000 Euro Zahlungsanspruch gehören grundsätzlich mit zum Nachlass.
Bewertung des Fragestellers 21.11.2011 | 13:04


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