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Verletzung/Unfall durch nicht vorschriftsmäßigen Gefahrgut(Alkohol)transport


| 16.12.2004 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Ich habe da mal eine allgemeine Frage. ich hoffe, es kann mir irgendjemand helfen !

Ich wurde bei einem Arbeitsunfall (Transport) durch einen nicht vorschriftsmäßigen Alkoholtransport (der bei 73% unter die Gefahrgutrichtlinien fällt) körperlich verletzt.
Verletzung war:
- Verbrennung 2-3 Grades / Größe: ca.DinA4 , mit stationärer+umbulanter Behandlung und 8-wöchiger Arbeitsunfähigkeit.

1.) war es nicht ausgewiesenes/deklariertes Gefahrgut und kein Transport von allgemeiner Flüssigkeit.
2.) war die Menge um das 5-fache über der erlaubten Grenze überschritten.

- Das Strafverfahren gegen den Besitzer des nicht geklarierten (eigentlichen) Gefahrgutes wurde wegen Geringfügigkeit und Verfahrenskostenübernahme eingestellt.

>>> Jetzt klage ich wegen Schadensersatz/Schmerzensgeld gegen den Besitzer des Packstücks bzw. gegen die Versicherung dessen.
- Der Beklagte (Besitzer des Packstücks) gibt an, das er diese Verordnungen nicht wuste...

Mein Problem ist jetzt, die zuständige Richterin möchte den Antrag/Klage abweisen und das Verfahren einstellen, mit der Begründung:
1.) das sich hier das allgemeine Lebensrisiko eines Transporteurs verwirklicht hat UND ...
2.) das der Beklagte (der Besitzer des Packstücks) a) nicht wuste/wissen muß, das 73%tiger Alkohol brennbar sei und b) das die Menge deutlich überschritten wird und dieses dann nach Gefahrgutregeln deklarieren müsse. - Also praktische Begründung nach dem Motto: "Dummheit schützt vor der Strafe."

Ich bräuchte:
1.) Vergleichsurteile ! (Schadensersatzansprüche/Klagen bei unzureichender Deklarierung von Gefahrgut)
2.) oder eine "bessere" Begründung, damit die Richterin nicht mehr mit so einer Schei... begründen kann !

> Streitwert sind 5000,-€ Schadensersatz/Schmerzensgeld
Die Tatsache alleine, daß das Gefahrgut nicht ordnungsgemäß deklariert wurde, rechtfertigt noch keinen Schadensersatzsanspruch, da ein Unfall auch passieren kann, wenn kein Gefahrgut transportiert worden wäre. Sie müßten hier also darlegen und ggfs. auch beweisen, daß Sie 1) einen Gefahrguttransport bei richtiger Deklaration abgelehnt hätten und 2) der Schaden nicht entstanden wäre, wenn die Alkoholkonzentration z.B. knapp unter der Gefahrgutgrenze gelegen hätte. Ob Ihnen dies möglich ist, kann ich aufgrund Ihrer knappen Schilderung nicht beurteilen, allerdings dürften beide Punkte schwer zu belegen sein. Wenn Ihnen dies allerdings gelingt, wäre auch ein Schadensersatzanspruch denkbar.

Allerdings sehe ich noch ein anderes Problem: Sie schreiben, daß es sich um einen Arbeitsunfall handelte. Haben Sie als selbstständiger oder als angestellter Fahrer den Unfall erlitten? Waren Sie angestellt, hätten Sie u.U. gar nicht die Möglichkeit gehabt, den Transportauftrag Ihres Arbeitgebers abzulehnen, auch wenn er ordnungsgemäß deklariert gewesen wäre, so daß bereits aus diesem Grund ein Schadensersatzanspruch ausscheiden würde. (Und ein Schmerzensgeldanspruch gegen Ihren Arbeitgeber ist bereits kraft Gesetzes ausgeschlossen).

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
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"am Thema vorbei geantwortet ! 1.)wäre der Unfall eben nicht passiert, wenn die Sache deklariert gewesen wäre (weil dann eine andere Handhabung mit dem Packstück vollzogen würde) 2.)die Konzentration (73%) liegt im brennbaren Bereich/Wert und ist deswegen als DGR zu behandeln UND die Menge für den NORMALEN Transport wurde um das 5-fache überschritten bzw. das Behäötnis war unzureichend !"
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