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Verletzung durch eine herabfallende Schublade


09.11.2008 23:37 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber



Wir haben eine drei Jahre alte Küche mit Orginalteilen vom Hersteller (Anschlagsdämpfer) selbst nachgerüstet, die Teile wurdem vom Möbelhaus, das uns die Küche verkauft und aufgebaut hat, verkauft. Der Einbau war einfach und problemlos. Jedoch fiel ca. 2 Wochen später eine Schublade ohne erkennbaren Grund und ohne Vorwarnung einfach aus der Halterung und verletzte einen Zeh meiner Freundin. Die Verletzung war erheblich, Bruch und Nagelverletzung.
Wir haben direkt einen Servicetechniker des Möbelhauses angefordert. Diese haben sich die Küche angesehen und behauptet, die Küchen dieses Herstellers wären halt so, da kann man nichts machen. Ein Montagefehler war nicht erkennbar. Das Möbelhaus weigert sich nun, uns zu helfen und die Schubladen so zu befestigen, das kein Risiko besteht.
Frage:
- Liegt ggf. eine Produkthaftung vor?
- Ist eine Schmerzensgeltklage möglich?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Eine Produkthaftung liegt stets dann vor, wenn das Produkt selbst fehlerhaft war.

Leider müssen Sie beweisen können, daß das Produkt fehlerhaft waren. Dies könnte in diesem Fall etwas schwierig werden. Hilfreich wäre aber bereits, wenn Sie mitangesehen haben, wie die Schublade einfach so heruntergefallen ist. Ein Sachverständigengutachten wäre aber wesentlich besser.

Bitte beachten Sie zwingend, daß ich Ihren Sachverhalt so verstanden habe, daß Sie die Teile selbst eingebaut haben. Daher müßten Sie beweisen, daß der Schaden zwingend auf dem fehlerhaften Produkt und nicht auf dem eigenhändigen Einbau beruhte. Sie trifft damit eine zweifache Beweislast.

Gleiches gilt grundsätzlich auch für die Schmerzensgeldklage. Auch hier müssen Sie einen fehlerhaften Einbau beweisen können. Zusätzlich müssen Sie hier den Umfang der Verletzung beweisen, es ist also anzuraten, die Krankenakten aufzubewahren.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
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