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Frage geschrieben am 18.06.2010 13:22:04

Verkehrsunfall mit eventuellen Personenschaden

Rechtsgebiet: Verkehrsrecht | Einsatz: € *** | Status: Geschlossen | Aufrufe: 1100
Es ist mir folgendes passiert. Ich fuhr mit meinem Wagen ein Hügel hinauf. In der Nähe des Tatorts gab es keine Zebrastreifen, kein Ampel, etc. Im Gegenverkehr hat sich Stau gebildet spricht in Richtung den Hügel hinab. In dem Moment wo ich an einem LKW, der im Stau stand, spricht die entgegengesetze Fahrtrichtung, vorbei fuhr sprangen hinter dem LKW auf meine Spur zwei Jungs. Der eine ist stehengeblieben der zweite ist weiter gerannt mit dem Versuch meine Fahrtspur zu überqueren. Ich habe versucht Vollbremsung zu betätigen, erwischte aber leider doch den laufenden Jungen mit dem rechten Kotflügel. Nach dem zusammenprall bin sofort aus dem Verkehr raus mit Warnblinker an und bin zu dem Jungen gerannt um mich über sein Zustand zu erkundigen. Der sah ziemlich erschrocken aus, hat mir aber wörltich bestätigt, dass es ihm gut geht nichts passiert und hat mich nach meinem Wagen gefragt, ob ich irgendwelche Schaden habe. Danach haben wir uns zusammen den Wagen angeschaut und darüber diskutiert, ob die entstandenen Schaden im großen oder kleinen Betrag liegen. Ich habe ihm angeboten, dass ich ihn ins Krankenhaus bringe. Das hat er auch abgelehnt. Habe ihn gefragt, ob er versichert ist oder nicht. Der meinte, dass er über eine Haftpflichtversicherung verfügt hatte seine Versicherungskarte doch nicht dabei. Ich habe ihm meine Nummer und meinen Namen hinterlassen, habe mich nach seiner Anschrift erkundigt und dem Namen seines Vaters, wobei der junge Mann mich gebetet hat womöglich sein Vater nicht über das Geschehen zu informieren. Der hat sich an der Stelle auch als schuldig bekannt und hat sich bei mir entschuldigt. Deswegen habe ich nicht für nötig gehalten die Polizei zu informieren. Spätter habe ich den Jungen ( der ist allerdings 21 Jahr alt, spricht volljährig) nochmals telefonisch erreicht um mich zu vergewissern, ob es ihm gut geht und ob er körperliche Verletzung erlitt. Seine Aussage am Telefon war, dass es ihm gut geht und nichts gravierendes hat nur bisschen Schmerzen in dem Knöchel. Ich habe ihn informiert, dass ich eine Kostenabschätzung der Schaden bei einer Werkstatt machen würde und ihm die Rechnung schicken würde damit er die bei seiner Versicherung überreicht. Am Tag danach habe mit ihm nochmal telefoniert. Da meinte er, dass es ihm alles weh tut wegen des Stoßes aber hat wiederrum irgendeine ernsthafre Folge bestritten. Halbe Stunde später wurde ich von seiner Mutter angerufen und sie hat angefangen mich mit Rechtsanwalt zu drohen, sie konnte sich nicht erklären was ich denen in Rechnung stellen wollte. Da habe ich ihr erklärt, dass ihr oder sonst irgendjemandem ihrer Familie keine Rechnung stellen möchte, sondern die Sache mit der Versicherung ihres Sohnes abklären möchte. Dann hat sie sich geäußert, dass ich froh sein sollte wenn sie mich nicht wegen Körperverletzung verklagen und dass sie sich mit Rechtsanwalt und der Polizei konsultieren werden, plötzlich hat sie auch bekannt gegeben, dass ihr Sohn eine gebrochene Rippe hätte, eine Tatsache die er mir bis jetzt persönlich verheimlich hat, wenn es überhaupt stimmt. Sie hat auch Zweifel geäußert, dass die Schaden an meinem Wagen von ihrem Sohn stammen sollten, woher sollte sie das wissen können. An der Stelle habe ich nichts weiteres gesagt, habe die auch nicht angedroht mit keinen Mitteln. Nach dem Gespräch bin sofort zur Polizei gefahren und habe den Unfall gemeldet mit ausführlicher Erklärung wie diese hier. Ich habe keine Anzeige erstattet. Die Polizei wollte gern den Jungen und seinen Freund der als Zeuge gilt auch vernehmen und sich bei mir anschließlich melden.

Die Frage meinerseits ist. Was sind die eventuellen Folgen für mich. Ich will auf keinen Fall in ein Prozess verwickelt werden. Zweitens, wenn die Frau Zweifel an meinen Schaden aüßert, dann wie wollen sie überhaupt beweisen, dass ich den Jungen so überfahren habe, dass dadurch Schaden an ihm entstanden sind.



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