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Verkehrsunfall mit einem Zweirad Krad


29.12.2013 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rößler



Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Sohn ist heute an einer Kreuzung links abgebogen. Vor ihm bog ein weiteres Fahrzeug ab es kam kein Gegenverkehr.
Als mein Sohn fast abgebogen war fuhr ihm in die rechte Seite ein Zweirad hinein.
Die Polizei nahm den Unfall auf sagte aber es gäbe keinen Schuldigen.
Wie wird die Schuldfrage geklärt?
Der Zweiradfahrer war kurz nach dem Unfall stark verwirrt und ist im Moment nicht vernehmungsfähig.
Der Einsatz ist gering, da der Anwalt, welcher sich der Sache annimmt das Mandat erhält um alles weitere zu regeln. Ich habe DAS Rechtsschutz.
Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Leider sind die Angaben in der Sachverhaltsschilderung einigermaßen kurz gehalten.

Grundsätzlich ist die Unfallschadenregulierung zivilrechtlicher Natur.

Die "Vermutung" der Polizei vor Ort bietet für die Schuldfrage daher lediglich einen Anhaltspunkt. Offensichtlich hat die Polizei die Aussage getroffen, dass für diese eine Schuldzuweisung vor Ort nicht möglich sei; das dürfte bedeuten, dass in straf- bzw. bußgeldrechtlicher Hinsicht keine weiteren Ermittlungen stattfinden werden - sicher ist das allerdings nicht; es kann auch sein, dass (noch) Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung gestellt wird etc.

Die Unfallschadenregulierung (Sach- und/oder Personenschaden) erfolgt also auf dem Zivilrechtsweg. Hierzu sollte zunächst die eigene Versicherung (Haftpflicht und/oder Kaskoversicherung) über den Unfall informiert werden - versicherungsrechtliche Obliegenheit.

Die Polizei müsste ein Protokoll über die Aufnahme des Unfalles angefertigt haben - dieses müsste Ihnen auch vorliegen, sonst sollte es angefordert werden - hierdurch kann die Identität des Unfallbeteiligten verifiziert werden. Darüber hinaus sollte Akteneinsicht bei der zuständigen Dienststelle beantragt werden - ggf. enthält der Vorgang doch noch Anhaltspunkte über die Unfallursache, Zeugen etc.

Für etwaige Schadensersatzansprüche sollten alle Schadensbelege (Abschlepprechnungen, Zuzahlungen bei ärztlichen Leistungen etc.) gesammelt werden. Die Unfallschadenregulierung bei nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern erfolgt dann grundsätzlich gegenüber dem Unfallbeteiligten selbst, der ggf. eine Privathaftpflichtversicherung hat; ein Direktanspruch gegen einen Haftpflichtversicherer besteht nicht.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen und stehen weiterhin gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.12.2013 | 20:55

Vielen Dank für Ihre Ausführung!
Würden Sie mich bei der Angelegenheit vertreten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.12.2013 | 21:05

Selbstverständlich.
Ich habe Ihnen soeben an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse eine Testmail gesendet zur weiteren Kommunikation.

Mit freundlichen Grüßen

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