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Verkauf meiner Rentenversicherung


10.11.2008 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Ich plane, meine Rentenversicherung zu verkaufen, um Schulden zu tilgen. In diesem Zusammenhang habe ich Wertmitteilungen von der Versicherungsgesellschaft ausstellen lassen. Mir liegen jetzt drei Wertmitteilungen vor, 1. vom 29.2., 2. vom 31.8. und 3. für 30.11. Ich war überrascht, daß in 2. ein um 250 Euro geringerer Wert angegeben war, obwohl ich inzwischen 3.714 an Beiträgen gezahlt hatte. Statt dessen taucht eine Zeile auf, die vorher nicht vorhanden war "Zusätzliches Kapital zur Bildung einer beitragsfreien Rente" in Höhe von 4500, in 3. 4.903 Euro "Aus diesem Kapital resultierende beitragsfreie Rente bei Ablauf 29 Euro".

Die Versicherung teilt mit mit, daß ich im Fall eines Rückkaufs auf diesen Betrag keinen Anspruch hätte. Stimmt das?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Zunächst erlaube ich mir den Hinweis, dass der Rückkaufswert einer privaten Rentenversicherung regelmäßig nicht der Summe der eingezahlten Beiträge entspricht.

Weiterhin können Sie anstelle einer Kündigung Ihre Versicherung zum Schluss einer Versicherungsperiode beitragsfrei stellen. Hierbei wird die Rente auf eine beitragsfreie Rente herabgesetzt. Eine Beitragsfreistellung hat jedoch regelmäßig zur Voraussetzung, dass ein ausreichendes Deckungskapital vorhanden ist. Nachdem Sie bislang insgesamt EUR 3.714,- an Beiträgen eingezahlt haben, wird der von Ihnen zitierte Satz „Zusätzliches Kapital zur Bildung einer beitragsfreien Rente in Höhe von EUR 4.500,-, in bzw. EUR 4.903,- " die noch fehlende Summe bis zum Erreichen einer beitragsfreien Rente angeben, ohne dass diese Beträge einen Rückschluss auf die Höhe des Rückkaufswertes rechtfertigen. Soweit Sie darüber hinaus mitteilen, dass die Wertermittlung vom 31.08.2008 um EUR 250,- niedriger sei als die Wertermittlung vom 29.02.2008 sollten Sie von dem Rentenversicherer eine nachvollziehbare „Rechnung“ verlangen und diese hiernach ggf. von einem Rechtsanwalt vor Ort überprüfen lassen.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
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