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Verkauf eines Grundstückes


24.10.2004 13:43 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Regine Filler



Der Käufer (Bauträger)unseres Grundstückes hatte im Vertrag den Bau eines Doppelhauses " auf eigene Kosten " zugesagt. Er war aber, was wir nicht wußten, bankrott und fand auch keinen Käufer (im Schuldverzeichnis sind mehrere Gläuber und mehrere Haftanordnungen eingetragen).
Er war aber nicht bereit, die Auflassung im Grundbuch zu löschen und "erpresste" uns dadurch, dass er im Gerichtsverfahren drohte, durch alle Instanzen zu gehen. Wir willigten schließlich in einen für uns sehr teuren Vergleich ein, damit wir das Haus noch 2 Jahren endlich verkaufen können.

Der Notar gab später telefonisch zu, die Finanzlage des Käufers gekannt zu haben. Wir gehen von einem Komplott des Notars und des Käufers aus, da beide sich seit "30 Jahren" kennen (Aussage des Notars).
Auch war der Vertrag so formuliert, dass:
er von uns nicht gekündigt werden konnte,
keine Verzugszinsen festgelegt waren,
und keine Unterrichtung über die ungesicherte Vorleistung erfogt war.
Da der Käüfer bankrott ist, wollen wir:
1. Strafanzeige wegen Betruges gegen den Käufer erstatten und
2. gegen den Notar gerichtlich vorgehen, um von ihm die Kosten des Vergleiches erstattet zu bekommen.
Hat dieses Vorgehen gegen den Notar Aussicht auf Erfolg?

Mit bestem Dank

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Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de



In Beantwortung Ihrer Anfrage teile ich Ihnen folgendes mit:


Ein Vorgehen gegen den Notar hat dann Erfolg, wenn er Sie nicht als "objektive, unabhängige Dritte Seite" beraten hat und Sie nicht über die Folgen der Klauseln des geschlossenen Vertrags, insbesondere der ungewöhnlichen Klauseln, ausdrücklich aufgeklärt hat.

Sie legen "den Finger" bereits in die "richtige Wunde". Es ist äußerst ungewöhnlich, dass Ihnen in dem Vertrag keine Kündigung ermöglicht wird und keine Verzugszinsen vereinbart werden. Auch das keine Unterrichtung über die ungesichere Vorleistung stattfand entspricht nicht der Regel. Schon dies kann die Haftung des Notars begründen. Vielmehr aber noch die Tatsache, dass der Notar die Finanzlage des Verkäufers kannte.

Mit der Strafanzeige gegen den Käufer können Sie gegen diesen zunächst Druck ausüben. Ich halte dies Vorgehen für richtig,wenn auch wenig erfolgversprechend hinsichtlich eines Schadenersatzes.

Gegenüber dem Notar sollten Sie aufgrund der Art und Lage des Falles unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Häufig gelingt es meiner Kanzlei bereits im Rahmen einer außergerichtliche Lösung (z.B.: über die Versicherung des Notars) den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Bei der Wahl des Anwalts rate ich Ihnen aber unbedingt einen Anwalt außerhalb Ihrer Region zu konsultieren ("die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus").


Für weiteren Fragen und juristischen Rat stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

In der Hoffnung Ihnen durch meine Auskunft geholfen zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen


(Regine Filler)
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