Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
141.996 Fragen, 59.645 Anwaltsbewertungen
450.789
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang  | 8 Anwälte online

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Frag-einen-Anwalt Prime

Schließen

ist ein neuer Service von 123recht.net und Frag-einen-Anwalt.de, damit Sie noch einfacher zu Ihrem Recht kommen. Wir garantieren Ihnen:

  • Schnelles Feedback

    Wir melden uns noch heute bei Ihnen.

  • Kostenlose erste Einschätzung

    Sie erhalten eine kostenlose erste Einschätzung Ihres Problems.

  • Erfahrene Kanzlei

    Wir kennen Theorie und Praxis. In unserer Kanzlei arbeiten Anwälte mit über fünfjähriger Berufserfahrung im Strafrecht.

  • Transparenz

    Vor einer Beauftragung nennen wir Ihnen immer sämtliche Folgekosten. Wir teilen mit, was wir machen werden und bis wann.

  • Bundesweite Mandatsbearbeitung

    Wir helfen Ihnen zu Ihrem Recht, egal wo Sie sitzen, ohne Mehrkosten.

  • Verlässlicher Service

    Sollten Sie uns beauftragen: Wir halten jeden weiteren Termin, den wir Ihnen zusagen.

Schließen

Verkauf bei ebay von Privat zu Privat


| 23.11.2004 14:41 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Sehr geehrtes frag-einen-anwalt Team,

Ich habe kürzlichst eine Artikel bei Ebay verkauft und hatte bisher nie Probleme damit. Ich bin ein Privatverkäufer ( Deutschland) und habe auch an eine Privatperson( ebenfalls aus Deutschland) verkauft. Habe den Artikel auch weggeschickt habe sogar noch einen Beleg, dass irgendetwas verschickt worden ist. Es war ein unversicherter Versand ( Käufer hatte diesen ausgewählt war auch einzigste Versandoption ) somit nicht nachvollziehbar wo der Artikel geblieben ist. Habe in dem Autkionstext auch folgenden Text am Ende stehen :

Dass ich nach neuem EU-Recht keine Garantie und Gewährleistung geben kann etc. halt das übliche was dazu gehört.

Jetzt will mich der Käufer verklagen wegen Betruges oder Ähnliches weil die Ware leider nie bei Ihm nagekommen ist. Habe mich auch schon auf der Post erkundigt aber die können mir auch nicht weiterhelfen weil es ein unversicherter Versand war.

Muss ich irgendeine Schadensersatzforderung leisten und falls ein Schreiben vom Anwalt kommt auf dieses antworten ? Kann ich vor Gericht kommen? Und in welchem Zeitraum nach Auktionsende kann ein Strafantrag spätestens gestellt werden ?

Der Käufer unterstellt mir auch dass ich den Artikel an einem Freund oder irgendwen anders bestimmt weggeschickt habe weil der Käufer den Beleg gesehen hatte und die Ware nicht bei ihm angekommen ist. Darf er mir überhaupt so etwas unterstellen, weil dass ist eine Unverschämtheit in meinen Augen.

Meiner Meinung nach liegt von mir kein Fehlverhalten vor.

Gruss und Vielen Dank

nachtglas
Sehr geehrter Anfragender,

mit nur 57 verkauften Artikeln dürften Sie mit Sicherheit kein gewerblicher Händler sein. Im Rahmen eines privaten Versandverkaufes muss der Verkäufer die Ware nur zur Post bringen. Das Risiko des Verlustes auf dem Postweg trägt der Käufer.

Sie können nie ausschließen, dass Sie verklagt werden und vor Gericht kommen. Im besten Fall können Sie nur dafür sorgen, dass Sie einen etwaigen Prozess auch gewinnen.

Sofern Sie einen Nachweis dafür haben, dass Sie das Buch zur Post gebracht haben, könnten Sie einen etwaigen Prozess wohl nicht verlieren.

Auch eine Anzeige wegen Betruges könnten Sie nicht verhindern. Aufgrund des von Ihnen beschriebenen Sachverhaltes ist hier jedoch nicht mit einer Verurteilung, sondern eher mit einer Einstellung des Verfahrens zu rechnen. Ggf. würden Sie einmal angehört werden. Falls Sie ansonsten keine Vorstrafen haben, ist bei diesem Sachverhalt nicht mit mehr zu rechnen.

Da Sie bereits die negative Bewertung haben, brauchen Sie sich auch nicht mehr mit dem Käufer gut zu stellen. Insbesondere brauchen Sie auch auf etwaige Schreiben eines Anwaltes nicht zu antworten. Falls der Käufer Sie tatsächlich verklagen sollte, sollten Sie gleichwohl einen Anwalt einschalten. Die Kosten des Anwaltes müsste im Falle Ihres Obsiegens im Prozess der Gegner tragen.

Bei einem Streitwert von € 1,50 kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dass der Käufer dafür eine Klage gegen Sie anstrengt.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführung weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2004 | 20:40

Es geht bei mir aber um folgenden Artikel :

http://cgi1.ebay.de/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItemWithCategory&item=8140480331

Ich habe einen Zeugen der beweisen kann dass ich das Spiel besessen und einen der beweisen kann dass ich es bei der Post abgegeben habe. Wenn der Käufer den Kaufpreis bzw. die Hälfte zurückverlangt kann ich dies verweigern oder ? Wenn mich der Käufer anrufen sollte muss ich mit ihm dann sprechen oder kann ich auflegen?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2004 | 09:56

Sehr geehrter Anfragender,

wenn Sie tatsächlich durch Zeugen beweisen können, dass Sie die Ware abgeschickt haben, dann sind Ihre Chancen einen etwaigen Prozess zu gewinnen und strafrechtlich nicht belangt werden zu können, gut.

Falls Ihnen die zu erwartende zweite negative Bewertung nichts ausmacht, kann niemand Sie zwingen, mit der Gegenseite auch nur zu verhandeln oder gar zu telefonieren.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Super nur zu empfehlen!"
Mehr Bewertungen von »
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 53827 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Wir waren mit dem Anwalt sehr zufrieden, die Auskunft hat uns sehr geholfen. ...
5,0/5,0
Ausführlich und verständlich. ...
5,0/5,0
Meine Frage wurde vollumfänglich, verständlich und schnell beantwortet. Bin sehr zufrieden. Danke! Mit freundlichen Grüßen ...