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Verkauf Auto


08.12.2014 19:31 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag

ich habe ein Auto privat im Auftrag meiner Mutter verkauft, mit Ausschluß der Sachmängelhaftung.
das Fahrzeug gehörte aber meinem verstorbenen Vater der auch als Besitzer in den Papieren noch eingeschrieben war.
Ich stehe aber als Verkäufer im Kaufvertrag.

Der Käufer hat das Fahrzeug 2 Wochen vor dem endgültigem Kauf Probe gefahren und sich ausgiebig angesehen. dabei war das Fahrzeug auf einem abgeschlossenen Gelände bei einem Bekannten abgestellt. Wir haben einen Kaufpreis vereinbart und der Käufer hat das Fahrzeug angezahlt.

Ich habe das Fahrzeug auch einige male gefahren und keine Mängel dabei festgestellt, auch waren mit keine Mängel bekannt die bei meinem Vater aufgetreten sein könnten.
Mein Vater war auch so penibel, wenn etwas am Fahrzeug gewesen wäre, wäre er sofort in eine Werkstatt gefahren und hätte es reparieren lassen.

Als der Käufer das Fahrzeug nun endgültig bezahlt hatte und er damit nach Hause gefahren ist, hatte er nach einer Rast (Essen gegangen nach Info beim Telefonat) Probleme mit der Elektronik (Tachoanzeige usw, ging nicht) ist aber nach der Info am Telefon dann doch wieder gegangen.

Er fragte mich ob ich darüber etwas wüsste und ich sagte Ihm das ich keine Kenntnis darüber habe.
Einen Tag später schrieb ich Ihm das im Kaufvertrag die Sachmängelhaftung ausgeschlossen worden ist und er dies auch unterschrieben hat, daraufhin droht er mir nun mit einem Anwalt.

Ach und soweit mein Bekannter mitbekommen hat ist der Käufer auch noch nebentätig selbstständig.

Muss ich den Kauf rückgängig machen oder wie soll ich mich verhalten?
Es gibt auch 2 Zeugen die bezeugen werden das das Fahrzeug keine Probleme mit dem Tacho hatte, zumal mein Bekannter bei der Probefahrt mit dabei war und meine Mutter auch oft mit meinem Vater unterwegs war damit.
08.12.2014 | 20:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Gewährleistungsansprüche kann der Käufer nur denn geltend machen (§ 444 BGB), wenn sie entweder Mängel kannten und diese verschwiegen haben oder aber eine Garantie abgegeben haben, beispielsweise beim Kilometerstand. Diese Garantie haben sie aber in einem Standardvertrag nicht hinsichtlich der Mängelfreiheit abgegeben. Das wäre mehr als unüblich, weil Sie hier hätten formulieren müssen, dass Sie für die Mangelfreiheit garantieren.

Sofern also eine solche Formulierung nicht vorliegt, und davon gehe ich aus, brauchen Sie auch nichts zu fürchten, da Sie die Gewährleistungsansprüche wirksam ausgeschlossen haben.

Und wenn er mit einem Anwalt droht, können Sie meist davon ausgehen, dass er keinen einschaltet. Aber auch ein Anwalt kann hier nichts machen, da dieser mit dem Käufer in der Beweislast steht, also Ihnen beweisen muss, dass Sie den Mangel kannten und verschwiegen haben.

Machen Sie sich daher keine Sorgen! :)

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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