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Verjährungsfrist in Frankreich


| 30.12.2014 09:25 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
ich habe bis 1998 in Frankreich gewohnt und dort eine Kreditkartenschuld hinterlassen. Bis heute ist diese niemals angemahnt worden. Kann ich davon ausgehen dass diese mittlerweile verjährt ist? Ich wohne seither in Deutschland.
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,

nach Art. 2224 des franz. BGB - Code Civil verjähren Forderungsansprüche nach fünf Jahren. Demnach kann die Forderung gegen Sie nicht mehr durchgesetzt werden. Allerdings erlischt der Anspruch nicht von Amts wegen, sondern der Schuldner muss sich darauf berufen. Das bedeutet, das - sollte die Gläubigerin sich doch noch mit Ihnen in Verbindung setzen - Sie schriftlich erwidern sollten, dass Verjährung eingetreten ist.

Sofern sich die Gläubigerin wegen der Forderung noch mal mit Ihnen in Verbindung setzen sollte, wäre auch zu prüfen, ob ggf. Umstände eingetreten sind, die die Verjährung unterbrechen (z. B. Vollstreckungshandlung) nach Art. 2231 oder hemmen (z. B. Vergleich) nach Art. 2230 Code Civil. Davon ist nach Ihrer Sachverhaltsschilderung allerdings nicht auszugehen. Um ganz sicher zu gehen, könnten Sie zusätzlich den damaligen Kreditkartenvertrag prüfen lassen, ob dort Vereinbarungen zur Unterbrechung der Verjährung getroffen wurden. Das können Sie zum Beispiel auch hier unter der Rubrik "Beauftrag einen Anwalt".

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 30.12.2014 | 10:20

Sehr geehrte Frau Dr. Koch,
vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort.
Sollte die Gläubigerin mich "schriftlich", die Betonung liegt auf schriftlich kontaktieren, wegen einer Forderung, sollte ich schriftlich und per Einschreiben antworten, dass Verjährung eingetreten ist. Ist das richtig?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2014 | 10:25

Sehr geehrte Fragestellerin,

das würde ich genauso empfehlen. Ob Sie per Einschreiben oder zum Beispiel vorab per Fax (mit Sendeprotokoll) reagieren, bleibt Ihnen überlassen. Es sollte nur sichergestellt sein, dass Sie den Zugang Ihres Schreibens beweisen können. Die sicherste Variante ist vorab per Fax und zusätzlich per Einschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 30.12.2014 | 10:23


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