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Verjährung MPU / EU Führerschein


| 04.12.2014 15:27 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

mir wurde 6/2000 der Führerschein entzogen wegen Drogen.

3/2004 wurde ich beim Schwarzfahren erwischt

Verjährungszeit der MPU sind ja 5+10 Jahre

1.Frage: Wann verjährt in meinem Fall die MPU anordnung? 6/2015 oder 3/2019
2.Frage (im Fall das es erst 2019 verjährt) ist der EU Führerschein mit Wohnsitzeintragung gültig?

Danke im vorraus.
04.12.2014 | 16:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, wie folgt.

1.)
Sollte in 03/2004 neben der vermuteten Geldstrafe auch eine isolierte Sperrfrist im Urteil gegen Sie nach ausgeworfen worden sein, wäre Tilgungszeitpunkt in der Tat 03/2019. Ohne Sperrfrist 06/2015.

2.)

Wenn der EU-Führerschein unter Einhaltung des Wohnsitzprinzips und nach Ablauf von 185 Tagen ordnungsgemäß, nach theoretischer und praktischer Prüfung erteilt wurde, ist dieser in Deutschland anzuerkennen.

Abzuraten ist jedenfalls von Führerscheinen, die ohne Anreise und Prüfung "erworben" werden können (im Internet oft als englische FS zu finden). Diese entfalten in Deutschland KEINE Gültigkeit.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfrage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2014 | 15:30

Vielen Dank. Frage war Top und sehr hilfreich!

Noch eine Frage. Die 15 Jahre Verjährungsfrist der MPU kann die sich verzögern? Ich war heute auf der FS Stelle und die meinten da mein FS zwar 6/2000 entzogen wurde ich aber 07/2001 erfolglos eine MPU gemacht habe gilt das Verjährungsdatum der MPU ab 07/2001

ist das richtig?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2014 | 15:58

Sehr geehrter Ratsuchender,

offenkundig haben Sie in 2001 versucht den Führerschein wieder zu erlangen. Der Antrag scheint, nach negativer MPU, versagt worden zu sein.

Diese Versagung löst in der Tat eine neue 15-jährige Frist aus, so dass die Angaben der Führerscheinstelle richtig sein dürften.

Daher gilt es, bei negativer MPU, IMMER den Neuerteilungsantrag zurück zu nehmen, da diese Rücknahme dann eben nicht zu einer Verlängerung der Tilgungsfrist führt, im Gegensatz zur Versagung.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 15.12.2014 | 16:04


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