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Verjährte Handwerkerrechnung. Wer muss beweisen?


19.12.2013 00:00 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber



Hallo, am 22.12.2009 sind wir in unsere neugebaute Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus eingezogen. Alle Handwerkleistungen wurden zu diesem Zeitpunkt nur in zwei von 7 Wohnungen fertiggestellt, darunter in unserer. Mit dem Handwerker haben wir damals keinen Vertrag abgeschlossen. Er hat uns lediglich das Angebot erstellt, von dem wir ihn nur mit einigen Leistungen mündlich beauftragt haben. Schriftliche Abnahme gab es nicht. Es gab auch keine weiteren verjährungshemmende Verhandlungen mit ihm nach der Fertigstellung. Am 13.12.2013 bekamen wir eine überhöhte Rechnung vom Handwerker mit Zahlungsaufforderung innerhalb von 10 Tagen. Die Rechnung enthält ohne Ausnahme alle im Angebot enthaltenen Positionen, auch die er nicht geleistet hat. Der angegebene Leistungszeitraum laut Rechnung 2009-2010, wobei eigentlich 2010 nur für die restlichen Wohnungen gilt.
Wie ich aus anderen Antworten hier zu diesem Thema entnommen habe, ist die Verjährungsfrist zum Ende letzten Jahres eingetreten.
Meine Frage: Kann der Handwerker mit einer Klage erwirken, die Leistungen auch im Jahre 2010 erbracht zu haben? Können wir über die Verjährung sicher sein, wenn wir keine schriftlichen Auftrag- und Abnahmenachweise über den Termin der Fertigstellung haben? Wer muss vor Gericht beweisen, wann und was von ihm tatsächlich gemacht wurde, falls es dazu kommen sollte?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich muß vor Gericht jeder das beweisen, was für ihn vorteilhaft ist.

D.h., der Handwerker muß beweisen, dass er die abgerechneten Leistungen ausgeführt hat, und er muß beweisen, wann er sie ausgeführt hat.

Allerdings dient hier die Rechnung als Anscheinsbeweis für die Ausführung der Arbeiten im Jahre 2010. Dem sollten Sie mit einem Gegenbeweis begegnen, mit dem Sie den Abschluß der Arbeiten im Jahre 2009 beweisen können. Der Einzug ist hierbei ist starkes Indiz, wenn Sie ihn beweisen können.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
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