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Verfahrenskosten


| 07.12.2009 21:24 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky



Nach einer falschen Rechtsberatung und –vertretung und einem daraus resultierenden überflüssigen Prozess habe ich gegen meinen Anwalt Schadensersatzanspruch erhoben auf Freistellung von den gesamten Verfahrenskosten. (Die falsche Beratung ging aus dem Urteil vom 10.9.2009 hervor und ist mir von einem Fachanwalt bestätigt worden.)
Ich habe meinem Anwalt am 1.10.2009 einen entsprechenden Brief geschrieben, der unbeantwortet blieb. Einen zweiten Brief habe ich am 11.11.2009 mit der erneuten Forderung nebst Fristsetzung, die von mir bisher (vorab) gezahlten Gerichtskosten über 400 Euro zu erstatten, an ihn geschickt und geschrieben, dass ich, da ich keine Antwort auf mein erstes Schreiben erhalten habe, davon ausgehe, dass er bereit sei, meinem Schadensersatzanspruch, der sich auf Freistellung von den gesamten Verfahrenskosten richtet, zu entsprechen.
Er hat bisher weder geantwortet noch Geld überwiesen noch die Begleichung seiner eigenen Rechnung in Höhe von 1300 Euro angemahnt.
Die Endsumme der Verfahrenskosten habe ich noch nicht vom Gericht mitgeteilt bekommen.
Nach seinem bisherigen Verhalten nehme ich an, dass er versucht, die Sache auszusitzen, indem er nicht reagiert. Wie kann ich erreichen, dass er meiner Schadensersatzforderung nachkommt, oder muss ich einen Anwalt damit beauftragen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Zwischen Ihnen und Ihrem Rechtsanwalt wurde ein Dienstvertrag gechlossen. Die falsche Beratung durch Ihren Anwalt stellt eine Schlechtleistung dar, die diesen grundsätzlich zum Schadensersatz verpflichtet.
Die Zahlungsaufforderung unter Fristsetzung ist der richtige erste Schritt, Ihren Anspruch gegenüber dem Anwalt geltend zu machen. Nach fruchtlosem Fristablauf könnten Sie nun einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen oder Klage zum örtlich zuständigen Amtsgericht erheben.
Vorab sollten Sie allerdings unbedingt prüfen (lassen), ob und ggf. in welcher Höhe sich die Gerichtskosten noch ermäßigen (z.B. bei Klagerücknahme) oder erhöhen (z.B. durch Zeugenauslagen) können. Hierdurch stellen Sie sicher, daß Sie nicht eine zu hohe oder zu niedrige Forderung erheben.

Wenn es zu einem streitigen Verfahren kommt, so liegt die Beweislast für den Beratungsfehler, die Höhe Ihres Schadens sowie die Tatsache, daß Ihr Schaden durch den Fehler verursacht wurde, bei Ihnen. Insoweit empfiehlt es sich, die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Anspruch zu nehmen, um Fehler zu vermeiden. Die hierdurch entstehenden Kosten hätte Ihr früherer Anwalt ebenfalls zu erstatten, wenn Sie ein zusprechendes Urteil erstreiten.
Bewertung des Fragestellers 08.12.2009 | 14:44


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