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Vererbung von GmbH-Geschäftsanteilen


| 28.10.2014 19:43 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht



Im Gesellschaftsvertrag steht folgendes:

"Ist ein Gesellschafter nicht ausschließlich von anderen Gesellschaftern, seinem Ehegatten oder seinem Abkömmling beerbt worden, kann der Geschäftsanteil des verstorbenen Gesellschafters gegen Entgelt eingezogen werden.

Statt der Einziehung kann die Gesellschaft verlangen, dass der Anteil ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst oder einen oder mehreren Gesellschaftern oder einem Drittel abgetreten wird."

Die GmbH hat 2 Gesellschafter(beide verwandt 1. Grades), die bei Tod eines Gesellschafters den Geschäftsanteil des Anderen übernehmen wollen!(ohne Testament).

Reicht es aus, daß bei Tod eines Gesellschafters die Gesellschaft beschließt den Anteil an den verbliebenen Gesellchafter abzutreten?(ohne Entgeld?)



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Für die Zwangseinziehung / Übertragung bedarf es eines Gesellschafterbeschlusses. Hierbei muss untersucht werden, ob der Grund für die Einziehung eingetreten ist.

Eine Einziehung ohne Entgelt ist nicht möglich. Zwar ist die Einziehung wirksam, aber die Gesellschaft schuldet in diesem Fall eine Abfindung. Ähnlich ist es auch, wenn der Anteil zwangsweise an den anderen Gesellschafter übertragen wird. Auch hier muss eine Abfindung bezahlt werden. In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass die Einziehung aufgrund der Höhe der Abfindung scheitert. Sie sollten daher im jeweiligen Testament / Erbvertrag hier ein gegenseitiges Vermächtnis hinsichtlich der Gesellschafteranteile aufnehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 31.10.2014 | 15:36


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