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Vererben eines Hauses


19.12.2011 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch



Guten Tag,

ich( 57) habe vor 2 Jahren zum zweiten Mal geheiratet. Mein Mann(59) hat 3 erwachsene Kinder, ich eine 25 jährige Tochter. Wir bewohnen ein Reihenhaus ( zur Hälfte bezahlt), das wir vor 4 Jahren, also noch vor der Ehe gekauft haben, wir stehen beide im Grundbuch, jedem gehört eine Hälfte. Wir haben bisher keine erbrechtliche Regelung.
Wie wird dieses Häuschen einmal vererbt werden, ich habe Angst, dass ich, sollte mein MAnn vor mir versterben, ausziehen muss, weil ich das Geld für drei Kinder zur Auszahlung nicht habe.
Ich favorisiere das Berliner Testament in dem festgehalten würde, dass je eine Haushälfte einmal den drei Kindern meines Mannes und die andere Hälfte meiner Tochter nach unser beider Tod vererbt wird, in dem ich aber auch gerne festgehalten wüßte, dass meine Tochter nach dem Tode meines Mannes und mir das Recht auf erste Entscheidung hat, was mit dem Haus werden soll, denn sie ist sehr häufig auch hier, hat zu mir und meinem MAnn eine wesentlich engere Beziehung als seine drei Kinder zu ihm und mir. Und: ich habe dieses Häuschen gestaltet, liebe es und möchte es für meine Tochter erhalten.
Ginge das mit einem Berliner Testament und: was würde das kosten, inwieweit kann man das privat machen, bzw Details vorbereiten?

Besten Dank und mit Gruss

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Fragen anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworten:

Die von Ihnen gewünschte Rechtsfolge ist durchaus mit einem Berliner Testament machbar, allerdings unter der Voraussetzung, dass keiner der Ehegatten bereits durch ein früheres Ehegattentestament oder einen Erbvertrag gebunden ist. Neben der richtigen Formulierung sollte vor allem darauf geachtet werden, dass dem Überlebenden ein Wohnrecht eingeräumt wird sowie dass eine Pflichtteilsstrafklausel mitaufgenommen wird um sicherzustellen, dass die Kinder bei dem Tod des Erstversterbenden nicht den Pflichtteil geltend machen und den überlebenden Ehegatten damit in Liquiditätsprobleme bringen.
Vor diesem Hintergrund kann ich Ihnen nicht empfehlene, das Testament selbst zu erstellen sondern Sie sollten dieses nach weitergehender Beratung durch einen Rechtsanwalt vorformulieren lassen. Gegebenenfalls sollte dann eine notarielle Beurkundung vorgenommen werden um nicht später Streitigkeiten wegen der Echtheit ausgesetzt zu sein.
Die Notarkosten richten sich nach dem Gegenstandswert, d.h. dem Gesamtwert des Nachlasses der vorliegend in das Testament aufgenommen werden soll und dürften aber im mittleren dreistelligen Bereich liegen.
Hinsichtlich etwaiger Anwaltskosten kommt es auf die Vereinbarung mit dem Kollegen an, gerne stehe auch ich Ihnen hierfür, d.h. für die weitergehende Beratung und die Ausformulierung zur Verfügung. Wegen der diesbezüglich entstehenden Kosten können Sie sich gerne unverbindlich per Mail an mich wenden unter haberbosch@erbfall.eu , dann teile ich Ihnen die ungefähren Kosten mit.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Online-Beratung lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung auf Grund der von Ihnen geschilderten Sachverhaltsumstände handelt. Das Weglassen oder Hinzufügen von Umständen kann die rechtliche Beurteilung nicht nur unerheblich verändern.
Abschließend h
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