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Verbotene Eigenmacht mit Zustimmung des Vermieters?


10.06.2017 00:27 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend,
Ich habe folgende Frage.

Derzeit lebe ich mit meiner Frau in einem Trennungssjahr. In unserer Ehe haben wir zusammen in einer Wohnung gelebt, die wir zusammen gemietet haben. Sie kommt eigentlich aus einer anderen Stadt und ist im August 2015 zu mir gezogen. Sie befindet sich in einer beruflichen Ausbildung, ich bin Vollzeit berufstätig.

Im September 2016 habe ich ihr eröffnet, das ich die Ehe beenden möchte. Danach bin ich (auch auf bitten ihres Vaters) vorrübergehend zu meinen Eltern in die Wohnung gegangen. Hierzu habe ich mich auch entschieden, damit sich die Situation zw uns entspannt und sie nicht die Möglichkeit hatte, die Wohnung zu verlassen, da sie gebürtig aus einer anderen Stadt kommt.

Wer die Wohnung nach der Trennung behält wurde nie thematisiert und sie wusste auch, dass ich diese nur vorrübergehend verlassen habe.

Eines Tages, im Oktober, wollte ich wieder in meine Wohnung, da sich in dieser natürlich noch viele Sachen von mir befinden. Leider war dies nicht möglich, da sie die Schlösser ausgetauscht hatte. Dies war wohl in Absprache mit unserem Vermieter passiert, da sie diesem erzählt hatte, ich hätte sie bedroht und sie hätte Angst.

Bis heute tobt nun der Streit um die Miete...die Wohnung wurde nun auf meine Klage hin zu Ende Juni gekündigt.

Meine Ex-Frau und der Vermieter sind der Meinung, ich müsse die Miete hälftig zahlen (sie hat auch immer nur die Hälfte der Miete an den Vermieter überwiesen). Obwohl ich von der Nutzung von beiden ausgeschlossen wurde?! Das kann doch nicht sein?

Meine Frage ist nicht nur, ob ich die Miete zahlen muss, sondern auch wie hier die Haftung aussieht. Sie hat ja eig verbotene eigenmacht getätigt...so würden wir im außenverhältnis beide haften. Allerdings hat ja der Vermieter diesem tun zugestimmt...wie sieht es dann mit der Haftung aus?
10.06.2017 | 01:06

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre rechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Meine Frage ist nicht nur, ob ich die Miete zahlen muss, sondern auch wie hier die Haftung aussieht. Sie hat ja eig verbotene eigenmacht getätigt...so würden wir im außenverhältnis beide haften. Allerdings hat ja der Vermieter diesem tun zugestimmt...wie sieht es dann mit der Haftung aus? "


Sie haben offenbar gemeinsam mit Ihrer Ehefrau eine gemeinsame Wohnung angemietet, d.h. sie beide haben den Mietvertrag unterzeichnet.

Sie geben an "die Wohnung wurde nun auf meine Klage hin zu Ende Juni gekündig", was soviel bedeutet dass sowohl Sie als auch Ihre Frau dem Vermieter bis zu diesem Zeitpunkt der Kündigung jeweils die volle Miete schulden. Hier kann der Vermieter frei wählen, von welchem Gesamtschuldner er die Mietzahlung einfordert, § 421 BGB.

Gegen Ihre Frau kann aufgrund der vorsätzlich falschen Schilderung der Fakten neben dem Gesamtschuldnerausgleich ( § 426 BGB) durchaus ein Ersatzanspruch bestehen, den Sie im Zweifel klageweise geltend machen müssten. Am sinnvollsten dürfte es vorliegend sein, diese Fragestellung im Rahmen der Scheidung mitzuregeln.



Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-



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