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Urlaubsplanung im Betrieb- vorgeschriebener Zeitraum


| 06.12.2014 16:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Meine Frau hatte vor ca. 2 Monaten von ihrer Firma ein Kalenderformblatt zur Urlaubsplanung 2015 erhalten. Nach der Abgabe des Planes beim Vorgesetzten erhielt sie nun einen neuen leeren Plan mit einem Zusatzvermerk zurück, dass "innerhalb der Monate Januar bis März mindestens 8 Arbeitstage zu planen sind".
Wir haben aber innerhalb dieser Monate keinen Bedarf für Urlaub, sondern wollen unsere geplanten Urlaubsreisen innerhalb anderer Zeiträume durchführenl (Hinweis: außerhalb der Ferienzeit)

Frage:
Ist diese Vorgabe, Jan-März mit mindestens 8 Tagen zu planen, zulässig?
Falls nicht, wie können wir vorgehen, um unser Ziel zu erreichen, außerhalb dieser Vorgabe zu planen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer das Recht, seinen Urlaub so zu planen, wie er es wünscht. Dies folgt aus § 7 Abs. 1 BUrlG. Der Arbeitgeber hat nur dann ein Verweigerungsrecht, wenn die Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer oder dringende betriebliche Gründe gegen diese Urlaubsplanung spricht. Dies kann ich hier nicht erkennen. Allerdings könnten hier Urlaubstage aus 2014 übertragen werden. Diese sind zwingend bis Ende März 2015 zu nehmen. Hier sollte daher die Gründe hinterfragt und ggf. den Urlaub wie gewünscht beantragt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2014 | 18:31

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Scharrer,

es handelt sich bei der Vorgabe auf dem Urlaubsplan bei meiner Frau nicht um Resturlaubstage aus 2013. Der Urlaub aus 2014 wurde vollständig in Abstimmung mit den KollegInnen aufgebraucht.

Ich bitte noch um Unterstützung beim 2.Teil der Frage:
Wie sollen wir nun bei dem neuen Urlaubsplan vorgehen:
Sollen wir die schriftliche Vorgabe,dass "innerhalb der Monate Januar bis März mindestens 8 Arbeitstage zu planen sind" einfach ignorieren? Was kann man sagen, wenn der Vorgesetzte die Planung nicht akzeptiert und zurückweist?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2014 | 19:06

Sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sollten hier nachfragen, warum hier 8 Urlaubstage bis März genommen werden sollen. Ist kein dringlicher betrieblicher Grund hierfür gegeben, sollten Sie unter Verweis auf § 7 BUrlG Ihren Urlaub wie gewünscht einreichen. Alternativ können Sie auch direkt Ihren Urlaubswunsch einreichen. Sollte der Vorgesetzte die Planung nicht akzeptieren, sollten Sie auf § 7 BUrlG hinweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.12.2014 | 19:56


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