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Urlaubsgeldausgleich


16.11.2014 18:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Berechnung des Urlaubsanspruchs


ich hatte eine Halbtagsstelle als Hausmeisterin, die mir noch während der Probezeit Ende Sept zum 31.Okt. 14 gekündigt wurde. Das Arbeitsverhältnis dauerte 3 Monate. Der Urlaubsanspruch war vertraglich auf 26 Tage p.a. geregelt. Die letzten 4 Arbeitstage war ich krank; habe mich tel. krank gemeldet, abends per Fax das Attest faxen lassen und das Original per Post übersandt. Es wurde mir eine Urlaubsbescheinigung über 7 Tage ausgestellt. Richtig wären hier 3 Tage. Mit dem Job war auch der Bezug einer Dienstwohnung verbunden, die zum gleichen Zeitpunkt geräumt werden sollte und auch geräumt wurde. Durch meine Krankheit konnte ich am Umzug nicht bzw. äußerst eingeschränkt teilnehmen. Die Urlaubsbescheinigung muß korrigiert werden? Habe ich Anspruch auf Auszahlung des entgangenen Urlaubs?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Urlaubsbescheinigung muß korrigiert werden?

Die Berechnung von 7 Tagen Urlaub ist richtig und muss daher nicht korrigiert werden. Ihr Urlaub errechnet sich wie folgt: 26 Tage :12 Monate= 2,16 Tage pro Monat. Für 3 Monate: 3 x 2,16 = 6,5 Tage gerundet 7 Tage. Die Tage Ihrer Arbeitsunfähigkeit bei Krankheit werden nicht herausgerechnet, also es bleibt bei 7 Tagen.

Habe ich Anspruch auf Auszahlung des entgangenen Urlaubs?

Ja, Urlaubsabgeltungsanspruch.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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