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Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug


23.09.2004 15:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Guten Tag,
hier mein Anliegen:

Auf einer Party in Düsseldorf lernte ich Leute kennen die vom leichten "Nachmachen" der Studiausweise der Uni Düsseldorf sprachen. Ich war echt neugierig und ließ mir von einem dieser Typen so ein "Blankoteil" zukommen. Setzte meinen Namen ...etc ein . (Mit einem normalen Bidbearbeitungsprogram ( nach einer Vorlage, die auch mitgesendet wurde) und druckte dieses dann aus.
Prompt wurde ich erwischt, war wohl meine gerechte Strafe !
Aus Panik habe ich alles von meinem Rechner gelöscht, da ich beinahe Paranoid wurde.
Erwischt wurde ich am 20.07.2004 .
Heute kam eine Vorladung von der Polizei Trier, da ich dort meinen Erstwohnsitz habe. ( Ich absolviere hier meine Gärtnermeisterschule in Straelen und lebe deshalb hier in Krefeld)
Ich habe die Möglichkeit in Trier vorzusprechen, mich zu meiner Tat zu äußern. ( Beschuldigtenvernehmung )

- Was soll ich nun machen,denen Sagen ?
- Was soll ich dem Gericht dann sagen....?

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus
*****
Sehr geehrter Herr *****,

Sie brauchen sich als Beschuldigter bei der Polizei zur Sache nicht äußern. Sie können die Angaben zu Ihrer Person schriftlich mitteilen.

In Ihrem Fall empfiehlt sich allerdings auszusagen, weil Sie vermutlich mit einer Einstellung des Verfahrens gegen eine Auflage rechnen können. Ihre Schuld scheint nur gering zu sein. Eine Anwendung von § 153a Strafprozessordnung steht meines Erachtens nichts entgegen.

Wie Sie bzw. die Polizei richtig eingeschätzt haben, wird Ihnen Urkundenfälschung in Tateinheit mit Betrug vorgeworfen. Darauf steht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

Ich gehe in Ihrem Fall von einem leichten Verstoß aus. Sie schreiben, prompt seien Sie erwischt worden. Daraus schließe ich, dass zwischen dem Fälschen und dem Einsatz bei den Verkehrsbetrieben nur wenig Zeit vergangen ist. Vermutlich sind Sie gleich beim ersten Einsatz der gefälschten Studentenausweises erwischt worden und haben deshalb noch nicht mal einen vollendeten, sondern nur einen versuchten Betrug begangen. Um die Urkundenfälschung kommen Sie nicht herum.

Mein Rat an Sie ist:
Sagen Sie bei der Polizei aus. Legen Sie Reue an den Tag für die Dummheit, die Sie begangen haben. Schildern Sie so, dass sie auf der Party von den bösen Jungs überredet und angestiftet wurden. Haben Sie eigentlich für die Vorlage einen Geldbetrag bezahlt? Sie müssen natürlich damit rechnen, dass die Polizei (Staatsanwaltschaft) von Ihnen die Namen der Hintermänner erfahren will. Was erwidern Sie darauf? Sie kennen wahrscheinlich nur die Vornamen? Da Sie nach dem Vorfall alle eMails gelöscht haben, sind Sie auch nicht in der Lage, eMail Adressen weiterzugeben.

Sie können mich in der nächsten Woche auch einmal anrufen!


Beste Grüße



Dennis Sevriens
Rechtsanwalt

Kanzlei SEVRIENS
Bergmannstraße 12
10961 Berlin

Tel: +49 30 6120 3616
Fax: +49 30 6120 3626

Web: www.sevriens.net
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