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Unterschlagung


13.12.2006 10:20 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Fachanwalt Strafrecht Martin Kämpf


| in unter 2 Stunden

Ich hatte gestern Besuch von der Polizei,weil gegen mich eine Anzeige vorliegt wegen Unterschlagung.Letztes Jahr hatt ein Kumpel mich gebeten seine Abfindung in Höhe von ca.50 000€ auf mein Konto machen zu dürfen da er nur Pfändungen hatt und nicht frei darüber verfügen könnte.Ich hatte zugestimmt unter der voraussetzung das alles schriftlich Quittiert wird wenn ich ihm sein Geld bar gebe und das hatt er gemacht.Als danke schön hatt er mir ungefähr 11 000€ für meine Schulden zuverfügung gestellt.Also waren wir uns einig und Qitt.Durch einen vorfall ging unsere Freundschaft in die Brüche,weil ich erfahren habe das er mehr von mir wollte und überall rumerzählte das ich mich wegen ihm die Scheidung zu meinem Mann eingereicht hätte.Darauf hin habe ich die Freundschaft gekündigt.Das ist jetzt ungefähr 9Monate her.Brauche ich einen Anwalt? Und was kann ich jetzt tun? Was kann passieren wenn er damit durchkommt,was ich aber nicht glaube weil ich ja die Quittungen von ihm habe wo er mir bestätigt das er sein Geld bekommen hatt.
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 38 weitere Antworten zum Thema:
13.12.2006 | 10:56

Antwort

von

Rechtsanwalt Fachanwalt Strafrecht Martin Kämpf
170 Bewertungen
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Ich empfehle Ihnen zunächst dringend, im Rahmen der polizeilichen Beschuldigtenvernehmung keine Angaben zur Sache zu machen. Hierzu sind sie auch nicht verpflichtet, die Ausübung ihres Aussageverweigerungsrechts wird regelmäßig keine nachteilige Auswirkung im Hinblick auf das zu erwartende Strafmaß haben.
Weiterhin sollten Sie Akteneinsicht nehmen. Akteneinsicht bekommen Sie als Beschuldigter selbst nicht. Sie sollten dahingehend einen Anwalt ihres Vertrauens beauftragen. Gerne stehe auch ich Ihnen zur Verfügung. Im Anschluss an die gewährte Akteneinsicht können Sie sodann mit ihrem Anwalt die weitere Vorgehensweise besprechen und abstimmen.

Nach ihrer Sachverhaltsschilderung kann ich zunächst nicht erkennen, dass sie sich einer Straftat schuldig machten. Diesbezüglich wird das aber darauf ankommen, ob und inwiefern sie alle Vorgänge dokumentierten bzw. die Auszahlungen quittieren ließen. Außerdem ist hier von Relevanz, ob der Anzeigensteller Ihnen das Geld schenkte oder lediglich darlehensweise zur Verfügung stellte. In zweiterem Falle kommt es darauf an, was bzw. wie sie die Rückzahlung vereinbarten.
Eventuell können die Vorgänge neben dem Ihnen vorliegenden Quittungen auch durch die Zeugenaussagen Dritter, welche Kenntnis von diesen erlangten, bestätigt werden.

Sollte sich der Sachverhalt tatsächlich, wie von Ihnen geschildert, darstellen, kommt hier eine Strafbarkeit ihres ehemaligen Freundes wegen falscher Verdächtigung (strafbar gemäß Paragraph 164 StGB) in Betracht. Eventuell wird es sich im weiteren Verlaufe des Verfahrens anbieten, eine entsprechende Anzeige gegen ihren ehemaligen Freund zu erstatten.
Dies kann jedoch ebenfalls abschließend erst nach erhaltener Akten Einsicht entschieden werden.

Bitte beachten Sie, dass obige Ausführungen auf Grund fehlender Kenntnis der Ermittlungsakte lediglich eine erste Einschätzung des Sachverhalts ist.
Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net


Fachanwalt Strafrecht Martin Kämpf, Rechtsanwalt

ANTWORT VON
Rechtsanwalt Fachanwalt Strafrecht Martin Kämpf
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