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Unterhaltszahlung kinder


17.03.2005 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

guten tag,
ich lebe mit meinen beiden Kindern (5 und 16 jahren) seit 2 Jahren getrennt von meinem Mann, wir sind allerdings noch verheiratet.
ich habe ein eigenes einkommen, bin fest angestellt und arbeite 7 stunden täglich. monatlich zahlt er mir unterhalt in höhe von 400 euro. der betrag liegt unter dem satz, der mir eigentlich - laut tabelle - zustehen würde.

er ist selbstständig, sein einkommen beträgt 1500 euro netto; er meinte, ich solle den bogen nicht überspannen, mehr gibt er mir nicht.
er will mir meinen lebensstandard nicht finanzieren.
diese zahlungen begannen erst vor ca. einem jahr, nach meiner ausdrücklichen aufforderung, sind allerdings nicht regelmässig.
den betrag musste ich mir sozusagen "erkämpfen", letztes jahr war es noch weniger.
neuerdings werden rechnungen, die noch beglichen werden müssen, verrechnet
(wir besaßen zusammen ein haus, das letztes jahr verkauft wurde-
nun steht noch eine energierechnung aus - die er ursprünglich begleichen wollte).
Ist meine kleine tochter für eine woche bei ihm,
zieht er mir ebenfalls einen betrag (5 euro pro tag) vom unterhalt ab.

meine fragen:
ist dieser abzug rechtskräftig
wie kann ich einen regelmäßigen unterhaltsbetrag, in vollem umfang erhalten
gibt es die möglichkeit, das einzuklagen, auch rückwirkend, welche nachweise muss ich erbringen?
muss ich ihn erstmal auffordern mir die differenz zu zahlen, bevor ich mit einer klage beginne?
wohin muss ich mich wenden
wann kann ich auf prozesskostenbeihilfe bauen
was steht mir noch zu: betreuungsunterhalt, unterhalt für mich?
für die scheidung hat er vorgeschlagen, daß ich ihm ein notariell beurkundete unterhaltsverzichtserklärung unterzeichne
das hört sich für mich nicht gut an
was hätte das für folgen für mich?

vielen dank


17.03.2005 | 11:12

Antwort

von


1603 Bewertungen
Sehr geehrte Ratsuchende,

hier haben Sie offenbar einen echt hartnäckigen "Gegner". Gehen Sie sofort zum Amtsgericht und beantragen Sie dort Beratungshilfe. Sie bekommen dann einen Berechtigungsschein mit dem Sie einen Kollegen vor Ort zugig aufsuchen sollten, denn:

a) der Abzug ist nicht korrekt.
b) Unterhalt für die Vergangenheit gibt es nur, wenn Sie ihn
konkret zur Zahlung aufgefordert haben (hier wohl kaum).
c) Auf Prozeßkostenhilfe werden Sie /die Kinder sicherlich
hoffen dürfen.


ANTWORT VON

Oldenburg

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